Im 18. Jahrhundert verband sich der christliche Glaube oft mit einem Denken, das den menschlichen Verstand als einzigen Maßstab ansah („Aufklärung“). Als Reaktion darauf gewann der Pietismus, eine Bewegung innerhalb der reformatorischen Kirche, zunehmend an Gewicht. Pietisten betreiben ein intensives Bibelstudium und sind sozial und missionarisch engagiert.