Es war nicht erforderlich, dass Jesus Christus sich taufen ließ, weil er sündlos war. Dennoch unterzog er sich der Taufe durch Johannes den Täufer. Dadurch stellte er sich den Sündern gleich. Er zeigte damit, auf welchem Weg Gerechtigkeit vor Gott erlangt werden kann (vgl. Matthäus 3,15). Die Taufe des Johannes war eine Taufe zur Buße. Sie ist ein Hinweis auf das Sakrament der Heiligen Wassertaufe, die im Namen des dreieinigen Gottes vollzogen wird.