Anregungen aus der Heiligen Schrift

18.02.2026

Zum Gottesdienst am 18. Februar 2026 in Luzern waren die Gemeinden Immensee und Zug eingeladen. Der Dienstleiter - Bischof André Weidmann – nutzte für seine Predigt den Bibeltext aus Hebräer 2, 18: „Denn da er selber gelitten hat und versucht worden ist, kann er helfen denen, die versucht werden.“

Als Einstieg griff er Worte aus dem Chorlied und dem Eingangslied auf: „… kehr neu bei mir ein …“ und „Herr, bleib bei mir“. Er fragte die Gemeinde, ob diese ausgedrückte Einladung als Herzenswunsch auch ausserhalb der Gottesdienste in uns laut werde. Weiter beschrieb er, wie im Alltag oft andere Dinge viel drängender wirken. Er regte an, bewusst zu entscheiden, welche Themen in uns laut werden dürfen, welchen Gedanken wir Raum geben wollen und welche göttlichen Impulse wir aufnehmen und umsetzen möchten. Dazu empfahl der Dienstleiter, jeden Tag den Vorsatz zu fassen, die Nähe Gottes zu erbitten und auch zu suchen.

Zum Bibelwort führte der Bischof aus, wie Jesus als Gott auf dieser Erde war und als Mensch gelebt und sogar gelitten hat. Er wurde durch den Satan auch versucht. Diesen Verlockungen widerstand er, indem er sich stets mit seinem Vater verband. Für seine Entgegnungen verwies er auf die überlieferten Schriften: „Es steht geschrieben, …“ Dazu betonte der Geistliche, die Bibel sei ein Schatz an Impulsen von Gott für unseren Glauben und für unser Leben. Sie enthalte sehr viele Hinweise und Anregungen für unseren Alltag – nutzen wir diesen Schatz! Er ermutigte die Anwesenden zur Frage: „Wie stark ist die Heilige Schrift ein Bestandteil in meinem Leben?“ Wenn wir einige Aussagen aus einem Gottesdienst aufnehmen, sie im Herzen bewegen und dann auch umsetzen, stärkt das unser Vertrauen zu Gott. Um eine Versuchung zu erkennen, dient uns die Frage: bringt mein Verhalten mich näher zu Gott oder entfernt es mich von ihm? Lasse ich es zu, dass die göttlichen Impulse meine Entscheidungen, Äusserungen und Handlungen prägen? 

Durch die vielen wertvollen göttlichen Angebote erleben wir eine sehr persönliche Beziehung zu Gott, die wir jederzeit bewusst pflegen wollen, speziell in den täglichen Gebeten. Die Anregungen aus der Heiligen Schrift wollen wir erkennen und in unserem Alltag umsetzen.

Bezirksvorsteher

Der mitwirkende Amtsträger wies darauf hin, dass Gott in seiner Grösse und Kraft uns jederzeit nahe ist. Seien wir uns dessen stets bewusst. Manchmal gibt es feine Strömungen in Versuchungen, in denen wir uns wohl fühlen. Öffnen wir unser Herz ganz bewusst, damit wir die Liebe, die Fürsorge und die Kraft Gottes stets erleben können.

Gemeindevorsteher

In seinem Beitrag erinnerte der Sprechende daran, die Einladung an Jesus auf „laut“ zu stellen. Jesus hat in der Menge von Menschen die sanfte Berührung durch eine gläubige Frau wahrgenommen und darauf reagiert. Wir sollen auch empfindsam sein für die Impulse von Gott. Ein Beispiel hat Jesus gegeben, indem er sich stets mit seinem Vater verbunden hat.

Nach der Sündenvergebung und der Feier des Heiligen Abendmahls beendete der Bischof den Gottesdienst mit Gebet und Schlusssegen. Der Gemeindechor hatte den Gottesdienst mit einfühlsam vorgetragenen Liedern bereichert und sang zum Abschluss das Lied: „Ich will von meinem Jesus singen“.