Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand eine Goldene Hochzeit. Fragen wir uns heute einmal: „Was ist eigentlich aus meinem Leben geworden? Was ist aus meinem Glauben geworden?“ Es ist ein grosses Geschenk, glauben zu dürfen. Ziel sollte sein, dass wir sagen - wie beim Gleichnis mit den Pfunden - dass wir etwas im Glauben dazugewonnen haben.
Wir können sagen, dass Gott für uns glaubwürdig ist, weil wir Gott erleben und seine Liebe fühlen können. Ich vertraue ihm – er ist glaubwürdig. Wenn wir Gott und seinen Sohn als Inbegriff unserer Identität begreifen können, dann kann man auch sagen, das ist die DNA des dreieinigen Gottes im Vater, Sohn und dem Heiligen Geist. Diese DNA besteht aus:
- seiner Liebe – liebend ist er,
- seiner Barmherzigkeit – barmherzig ist er,
- seiner Demut – demütig ist er,
- seiner Wahrhaftigkeit und Klarheit – wahrhaftig ist er,
- seiner Weisheit und Einsicht – weise ist er,
- seiner Zuversicht und Hoffnung – hoffnungsvoll ist er,
- seinem Mitgefühl und Empathie – mitfühlend ist er,
- seiner Gerechtigkeit und Heiligkeit – gerecht ist er,
- seiner Geduld und Sanftmut – sanftmütig ist er,
- seiner Treue und Hingabe – treu ist er.
Das ist die Identität von Gott und dem Sohn Jesus. Wenn wir diese DNA in uns haben, haben wir dazugewonnen.
Zum Mitdienen wurde der Vorsteher der Gemeinde Romanshorn gerufen. Er diente uns mit den Gedanken: Um glauben zu können, muss man von Gott hören - hören, dass Gott lebt und dass Gott existiert. Wenn man dies weiss, dann möchte man mehr von ihm wissen. Dann erlebt man, wie Gott wirklich ist.
Danach wurde die Sündenvergebung gespendet, das Heilige Abendmahl gefeiert und das Jubelpaar bekam den Segen zur Goldenen Hochzeit. Chor und Instrumentalensemble begleiteten die Predigt und das Geschehen im Gottesdienst.
Autoren:
Danièlle Bösch / René Wanner