Zum Festgottesdienst am Sonntag, 21. September 2025, waren auch die Geschwister der Gemeinde Gränichen sowie ehemalige Gemeindemitglieder eingeladen. Bezirksapostel Thomas Deubel vertiefte in seiner Predigt die Bibelstelle aus Joh. 14,3: «Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, auf dass auch ihr seid, wo ich bin».
Die grosse Herausforderung der Kirche Christi besteht darin, das sehnende Verlangen durch einen unerschütterlichen Glauben stetig zu nähren. Ein lebendiges Gebetsleben - das Eintauchen in den Dialog mit Jesus - soll uns Kraft und tiefes Vertrauen schenken, unseren Lebensweg in seiner Nachfolge zu gehen. Ebenso das Bewusstsein: Die Wiederkunft Jesu ist ein Versprechen, welches zu 100 Prozent eingehalten wird. Der Apostel zitierte die berühmten biblischen Beispiele grosser Vorbilder wie Abraham und Noah, welche in eindrucksvoller Weise dieses Vertrauen in aller Konsequenz gelebt hatten.
Bei allen Entscheidungen können wir jederzeit auf die Hinweise des Heiligen Geistes bauen, der uns mit der Macht der Vollkommenheit begleitet und uns zum Ziel unseres Glaubens führt. Diesen Gedanken hat auch der mitdienende Bezirksvorsteher treffend ausgeführt: Im hohepriesterlichen Gebet hat Jesus manifestiert: «Vater ich will, dass, wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast …» (aus Joh. 17,24).
Weiter führte er aus: Diese unfassbaren Zusagen sind insbesondere am eidg. Dank-, Buss- und Bettag Grund und Ursache dafür, Dankbarkeit zu empfinden und in unserem Denken, Fühlen und Handeln zu repräsentieren. Besonders am Herzen liegt unserem Bezirksapostel die aktive Bussfertigkeit. Diese wird im Matthäus-Evangelium 5, 23.24 eindrücklich uns allen ins Herz geschrieben: dem Akt der Sündenvergebung soll immer ein Akt des Bereuens, Vergebens und der Versöhnungsbereitschaft vorausgehen.
Es erfordert Kraft, uns im Alltag immer mehr auf die Wiederkunft Christi zu fokussieren. Die unendliche Kraftquelle für den Weg zu diesem Glaubensziel, die Stärkung des Vertrauens und die klare Wegweisung, erhalten wir durch die Hinnahme der Hostien.
Nun folgte die Feier des Heiligen Abendmahles für die Gemeinde. Danach reichte der Bezirksapostel zwei Amtsträgern die Hostien für die verlangenden Seelen aus dem Jenseits.
Nach der Feier dieses Sakramentes erhielt ein Jubelpaar den Segen zur Rubinhochzeit. Erneut ein wunderschönes Zeichen der Treue, als Paar 40 Jahre den Glaubens- und Lebensweg gemeinsam zu gehen.
Beim Beisammensein nach dem Gottesdienst konnten von Jung und Alt noch viele Glaubenserlebnisse ausgetauscht werden. Es wurde spürbar, dass Zeitlichkeit in der göttlichen Dimension keinen Einfluss hat und der Glaube an die Wiederkunft Jesu alle vereint.