Es lag das Textwort aus Matthäus 13, Vers 31 und 32 zugrunde, in dem Jesus das Gleichnis mit dem Senfkorn anführt. Aus dem winzigen Korn entwickelt sich - wenn es aufgehen kann - ein Strauch, der grösser wird als andere Sträucher. Ja, es wird zu einem Baum, auf den die Vögel fliegen, um in seinen Zweigen ihre Nester zu bauen.
Gottes Wort soll in uns aufgehen und nach und nach heranwachsen zu einem starken Glauben. Gott zwingt sich niemandem auf. Er lädt uns ein, sein Wort zu hören und seinen Ratschlägen zu folgen.
Der Vorsteher erwähnte, dass er als Jugendlicher während seiner Ausbildungszeit zweifelte, ob er die Menge an Stoff jemals lernen könne. Es habe ihm geholfen, sich Vorbilder zu suchen und ihnen nachzueifern.
Der mitdienende Spanischpriester gab seiner Freude Ausdruck. Er fühle sich heute doppelt zu Hause: "Meine Gemeinde und meine Sprache."
Der Bezirksvorsteher sprach von Petrus, zu dem gesagt wurde: Du gehörst doch auch zu denen. Man merkt, dass du einer bist, der mit Jesus zusammen war. Deine Sprache hat dich verraten. Es wäre schön, wenn man von uns sagen könnte: An dir ist etwas Besonderes. Man sieht, dass du eine gute Beziehung zu Jesus Christus hast.
Zum Abschluss stellte der Bezirksapostel die Frage in den Raum, was erfolgreiche Menschen auszeichne. Es sei das lebenslange Lernen aus eigenen und auch fremden Fehlern. Willst du erfolgreich sein im Glauben, so entwickle dich weiter, lerne aus deinen Fehlern und vermeide, Sünden zu wiederholen!
Zum Abschluss des Predigtteils erklang ein Alphornsolo mit Orgelbegleitung. Nach der Feier des Heiligen Abendmahls und dem Schlusssegen bedankte sich der Gemeindevorsteher herzlich für den Besuch und das Wirken des Bezirksapostels und der Übersetzerin und gab Grüsse mit in die Gemeinden seines südamerianischen Arbeitsbereichs.
Als Schlusspunkt sang die ganze Gemeinde zur Gitarrenbegleitung den Song "Creo en ti".