Prävention von Machtmissbrauch in der Seelsorge und von sexuellen Übergriffen

27.02.2024

Das Schutzkonzept fördert die Sensibilität, d.h. die achtsame Grundhaltung als Mensch dem anderen Menschen gegenüber, insbesondere Kindern und Jugendlichen wie auch Menschen aller Altersgruppen in einem seelsorglichen Abhängigkeitsverhältnis. Das Schutzkonzept ist für alle im kirchlichen Dienst tätigen Personen verbindlich.

Das Schutzkonzept ist mehr als verbindlich. Geistliche und Funktionsträgerinnen und Funktionsträger, die in ihrer Tätigkeit mit Kindern, Jugendlichen und Personen in Abhängigkeitsverhältnissen in Kontakt stehen, sind verpflichtet, eine Verhaltensverpflichtung zu unterzeichnen.
Zudem stellt die Neuapostolische Kirche Schweiz ihren Mitgliedern mit dem Verhaltenskodex zum Schutz vor Grenzüberschreitungen eine Orientierungshilfe und ein Instrument für die Präventionsarbeit zur Verfügung. Er bietet Kindern, Jugendlichen und Menschen in Abhängigkeitsbeziehungen Schutz vor Grenzverletzungen und Übergriffen. Er beschreibt Grundhaltungen für die kirchlichen Tätigkeiten sowie Qualitätsstandards im Verhalten.

Schutz vor Grenzüberschreitungen
Jedes Mitglied der Neuapostolischen Kirche soll vor Grenzüberschreitungen geschützt werden. Opferschutz und Opferhilfe haben dabei höchste Priorität. Mit einer Meldung helfen Betroffene, dass erlebte Übergriffe oder Verdachtsfälle sorgfältig geprüft werden. Es stehen dazu zwei interne und eine externe Meldestelle zur Verfügung.

Alle wichtigen Informationen sowie die Kontaktdaten der Meldestellen sind auf der Website der Neuapostolischen Kirche Schweiz publiziert.