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Prävention von Machtmissbrauch in der Seelsorge und sexuellen Übergriffen

Mit dem Schutzkonzept und dessen professioneller Umsetzung setzt die Neuapostolische Kirche Schweiz ein starkes Zeichen, damit Machtmissbrauch in der Seelsorge und sexuelle Übergriffe nicht toleriert werden und auch der Präventionsarbeit die notwendige Aufmerksamkeit geschenkt wird.

 
Foto Susanne Jutzeler / Pexels

Foto Susanne Jutzeler / Pexels

 

Grenzverletzungen und sexuelle Gewalt durch Geistliche und kirchliche Funktionsträgerinnen und Funktionsträger, denen in der Regel grosses Vertrauen seitens der Mitglieder entgegengebracht wird, sind schwerwiegend und schmerzhaft. Für Betroffene stehen interne wie externe Meldestellen zur Verfügung. Opferschutz und Opferhilfe haben dabei höchste Priorität.

Zudem wirkt die Neuapostolische Kirche Schweiz durch ihre Fachgruppe Umgang mit sexuellen Übergriffen und durch ihre kirchlichen Institutionen und Dienste aktiv an der Prävention von Missbrauch mit.

Alle wichtigen Informationen sowie die Kontaktdaten der Meldestellen sind im Flyer «Prävention von Machtmissbrauch in der Seelsorge und sexuellen Übergriffen» zu finden.

Schutzkonzept
 

Schutzkonzept

Das Schutzkonzept fördert die Sensibilität, d.h. die achtsame Grundhaltung als Mensch dem anderen Menschen gegenüber, insbesondere Kindern, Jugendlichen wie auch Menschen aller Altersgruppen in einem seelsorglichen Abhängigkeitsverhältnis. Das Schutzkonzept ist für alle im kirchlichen Dienst tätigen Personen verbindlich.

Verhaltenskodex
 

Verhaltenskodex

Mit dem Verhaltenskodex stellt die Neuapostolische Kirche ihren Mitgliedern eine Orientierungshilfe und ein Instrument für die Präventionsarbeit zur Verfügung.

Der Verhaltenskodex bietet Kindern, Jugendlichen und Menschen in Abhängigkeitsbeziehungen Schutz vor Grenzverletzungen und Übergriffen. Er beschreibt Grundhaltungen für die kirchlichen Tätigkeiten sowie Qualitätsstandards im Verhalten.

Meldestellen
 

Meldestellen

Jedes Mitglied der Neuapostolischen Kirche soll vor Grenzüberschreitungen geschützt werden. Opferschutz und Opferhilfe haben dabei höchste Priorität. Mit einer Meldung helfen Betroffene, dass erlebte Übergriffe oder Verdachtsfälle sorgfältig geprüft werden. Es stehen dazu zwei interne und eine externe Meldestelle zur Verfügung.
 

Interne Meldestellen

Meldungen können entweder an den zuständigen* Apostel

oder an

Liliane Mollet
Tel.      +41 31 302 09 18
E-Mail: meldestelle@nak.ch

Postadresse: insecor gmbh,
Länggassstrasse 8, Postfach, 3001 Bern

gerichtet werden.

* massgebend für die Zuständigkeit ist die Gemeindezugehörigkeit der meldenden Person
 

Externe Meldestelle

Alternativ können Meldungen an die unabhängige, externe Meldestelle gerichtet werden:

Andrea Gehrig
Tel.      +41 79 506 34 68
E-Mail: kontakt@andrea-gehrig.ch

Postadresse: Andrea Gehrig GmbH,
Allmendstrasse 13, 4514 Lommiswil


Hinweise werden in jedem Fall vertraulich behandelt.