Durch die Kinder wurde der Einzug ins neue Gotteshaus symbolisch und bildlich dargestellt.
Mit einem Koffer verschiedener kirchlichen Gegenstände ausgerüstet, schritten sie zu Beginn der Feier zum Altar, breiteten die Sachen davor aus und sagten zur Gemeinde, was sie sonst noch mitbringen: JESUS, LIEBE, GLAUBE, FRIEDEN, GEMEINSCHAFT.
Das Haus soll wieder belebt werden!
Der Bischof wies während seiner Predigt mehrmals auf das grosse Kreuz an der Wand neben dem Altar hin:
- Jesus, der Gekreuzigte, Auferstandene, Aufgefahrene und Wiederkommende manifestiert sich an diesem Ort.
- In der Kirche hat es Platz für ALLE - Arme, Reiche, Junge, Alte, Hilflose, Heilsuchende, Traurige und Fröhliche.
- Jesus ist hier real präsent im Heiligen Abendmahl; das Kreuz erinnert uns daran.
- Das christliche Miteinander soll in der Gemeinde und in diesem Haus gepflegt und gelebt werden.
Der Gottesdienst wurde mit verschiedenen, ansprechenden musikalischen Darbietungen sehr schön umrahmt!
Auch Vertreterinnen des Ökumenischen Arbeitskreises Bödeli, sowie der Kirchgemeinden Unterseen und Gsteig-Interlaken nahmen an dieser Feier teil. Beim anschliessenden Apéro kam die gegenseitige Offenheit für den ökumenischen Dialog zum Ausdruck.
Zum Abschluss konnte der Gemeindevorsteher dem Leiter des Vereins Seeburg (Sozialunternehmen mit Sitz in Interlaken) einen Scheck der Stiftung Humanitas von CHF 6'500.- überreichen. Der Verein begleitet Jugendliche und Erwachsene in verschiedenen schwierigen Lebensphasen.
Text: Theo Bachmann
Fotos: zVg
Bearbeitung: Thomas Wihler / Isabelle Landmesser