Der Chor trug das Lied „Meine Zeit steht in deinen Händen“ vor. Der Bezirksapostel zeigte zu Beginn seines Dienens auf, dass die Aussage des Liedes ein „Urvertrauen“ ausstrahlt. Mit Gott haben wir immer genügend Zeit. Wir können Gott vollständig vertrauen, denn er kennt keine Grenzen, er ist allmächtig und vollkommen. Diese Beziehung zu Gott soll etwas auslösen in uns.
In der Erwählung zeigt sich die Gnade Gottes. Wenn wir den Text bis zum Ende lesen, erkennen wir einen Auftrag an uns – die Wohltaten Gottes zu verkündigen, so der Bezirksapostel.
Bei der Beschreibung der Wohltaten Gottes nannte er einige Beispiele:
- Aus Gnade wiedergeboren zu sein
- Das Wort Gottes immer wieder hören zu dürfen
- Im Heiligen Abendmahl Gemeinschaft mit Gott zu erleben
- Mit der Sündenvergebung den Frieden Gottes zu erhalten
- Den göttlichen Frieden als „Friedensboten“ weiterzugeben
- Den Erlösungsplan Gottes zu kennen und unter die Menschen zu bringen
- Positive Nachrichten als Botschafter zu verbreiten
- Ins Licht der Freude und Gnade geführt zu werden
Es gebe noch viele weitere Wohltaten, sagte der Bezirksapostel und motivierte dazu, sich darüber Gedanken zu machen.
Nach dem Chorvortrag „Wie selig ist’s zu glauben“ diente Bischof André Weidmann. Er zeigte sich begeistert vom Inhalt der Predigt, obwohl damit Arbeit verbunden sei.
Das Dienen erlebe er als etwas Schönes und der Schlusssegen in den Gottesdiensten sei eine Kraftquelle. Die Nächstenliebe ist eine der vielen Gaben, mit denen wir wirken können. Bei allem Wirken wollen wir prüfen, ob unsere Gedanken, Worte und Taten im Sinne Jesu sind und den Impulsen des Heiligen Geistes folgen.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahles ernannte der Bezirksapostel einen Priester als Stellvertreter des Gemeindevorsteher. Danach verabschiedete er einen Priester, der kurz zuvor mit der Aufgabe als Gemeinedevorsteher in einer anderen Gemeinde des Bezirk beauftragt worden war.
Das Musikensemble und der Gemeindechor erfreuten die Gottesdienstteilnehmer durch ihre musikalischen Beiträge.