Bezirksapostel Jürg Zbinden diente mit dem Bibelwort aus 2. Korinther, 9,8: «Gott aber kann machen, dass alle Gnade unter euch reichlich sei, damit ihr in allen Dingen allezeit volle Genüge habt und noch reich seid zu jedem guten Werk.»
Das Bezirksorchester Mittelland bereicherte den Gottesdienst mit schönen Melodien. Im ersten Beitrag wurde auf eine besondere Kraft Gottes hingewiesen - die Stille. Der Dienstleitende betonte, dass in der Stille eine Kraft vorhanden sei, die Gotterleben erst möglich mache.
Im Bibelwort steht zu Beginn: «Gott kann …». Er kann alles, ist allmächtig, ihm sind keine Grenzen gesetzt. Wollen wir, dass er seinen Willen umsetzen kann? Sagen wir ihm, dass es auch unser Wille ist und wir da sind, um seine Kraft an uns wirken zu lassen? Der Bezirksapostel forderte die Brüder auf, Gott nicht im Wege zu stehen, sondern ihn frei wirken zu lassen, so wie er es möchte.
Schwerpunkte aus dem Dienen des Bezirksapostels
- Gott wurde im Eingangslied gelobt. Es gibt keine Obergrenze für das Loben Gottes. Wir wollen «Gottlober» sein und ihn in unserem Zentrum behalten. Geben wir ihm Raum, dass er in unseren Gemeinden sein Gnadenwirken offenbaren kann.
- Der Allmächtige ist ein Gott der Gnade und der Fülle, der gerne gibt. Wenn wir selbst andern gegenüber gnädig sind, vergrössern wir seine Gnade. Lassen wir sie uneingeschränkt wirken – hier und in der jenseitigen Welt.
- Es ist die Gnade der Erlösung und Errettung, des Friedens von Gott, der Stille und auch die Gnade des Wortes Gottes.
- Gott schenkt uns in allen Bereichen das, was wir wirklich brauchen. Achten wir darauf, für uns selbst genügend zu empfangen.
- Wir erhalten genug, um gute Werke zu tun und Wunder seiner Gnade vollbringen zu können.
- Nur wenn wir an Gott glauben und ihm vertrauen, können wir gute Werke in seinem Sinn und Geist tun. Wir sind Werkzeuge in seiner Hand.
- Ein gutes Werk ist, an den zu glauben, den er gesandt hat. Wir dienen Jesus Christus aus Liebe zu Gott.
- Als Vorsteher können wir gute Werke tun, indem wir dem Willen Gottes Raum geben in unserem Herzen, in den Gemeinden, in den Bezirken. Lassen wir Gott wirken und ergründen wir immer wieder seinen Willen.
- Gutes Werk eines Vorstehers ist es, Gottes Gaben in den Brüdern und Schwestern zu entdecken, zu fördern und einzusetzen.
- Beten um das Einssein, wie Jesus uns dies gezeigt hat. Beten um Arbeiter in der Ernte – und diese dann auch einsetzen.
- Ein besonders gutes Werk ist die Wächterfunktion. Achten wir darauf, dass "kein falscher Christus" in die Gemeinden eindringen kann.
- Spornen wir unsere Brüder und Schwestern an, mitzuwirken und auch gute Werke zu tun.
Predigtbeiträge des für das Bischofsamt vorgesehenen Bezirksvorstehers sowie der Bischöfe De Lazzari und Wihler:
- Göttliche Gaben sollen geübt werden wie das Spielen eines Instrumentes.
- Die Amtsträger und Amtsträgerinnen haben einen Ruf Gottes erhalten, den es zu beachten und umzusetzen gilt. Auch die Seelen in den jenseitigen Bereichen erhalten einen Ruf, den zum Gnadenaltar zu treten.
- Beten wir zu Gott, er möge den Glauben erhöhen, die Demut stärken, den Frieden erhöhen. Fragen wir uns immer wieder: Wo ist mein Glaube?
- Im Gegensatz zu einem "falschen Christus" ist der wahre Christus der Einzige, der führt und nicht verführt. Nur er ist für die Seinen gestorben. Wichtig ist, dass wir den echten Christus kennen und ihn verkündigen.
Der Bezirksapostel rief dazu auf: "Wir wollen uns mit Gott und mit dem Nächsten versöhnen.
Während der Darreichung des Heiligen Abendmahls spielte ein Posaunenquartett, begleitet von einer Pianistin.
Zur Vorbereitung des Heiligen Abendmahls für Entschlafene betonte der Bezirksapostelhelfer die wohltuende Gemeinschaft, wenn sich Menschen austauschen, Anteil nehmen, lachen und sich freuen können. Diese Gemeinschaft konnte am Samstag erlebt werden und wir pflegen sie auch mit den Seelen aus dem Jenseits.
Anschliessend an den Gottesdienst konnten die Amtsbrüder im Seminarraum der Kirche einen reichhaltigen Apéro geniessen, wobei sie von Jugendlichen bedient wurden. Zum Abschluss dieses Beisammenseins entstand ein reger und wertvoller Gedankenaustausch.