Sei dir der Nähe Gottes und Jesus Christus bewusst

24.08.2025

Am Sonntag, 24. August 2025, feierte Apostel Christophe Domenig den Gottesdienst mit dem gesamten Bezirk Bern-Nord in der Kirche Biel/Bienne.

Als Bibelwort wählte er Matthäus 9,36–37: „Und als er das Volk sah, jammerte es ihn; denn sie waren geängstet und zerstreut wie die Schafe, die keinen Hirten haben. Da sprach er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist gross, aber wenige sind der Arbeiter.“

Was bedeutet das heute? Jesus Christus hat sich in seinem Wirken Zeit genommen, den Menschen offen zu begegnen und ihnen die Hand zu reichen – besonders jenen, denen es schwerfällt. Er nahm wahr, wenn Herzen sich von Gott entfernten und weinte oft darüber. Die Kinder liegen Jesus besonders am Herzen. Auch heute ist es wichtig, dass Kinder in unserer Glaubensgemeinschaft einen Ort der Wertschätzung und Zugehörigkeit finden. Wir beten miteinander für die Jüngsten und mit ihnen, und wir lernen als Gemeinschaft, zu vergeben. Wir erklären uns gegenseitig, was Vertrauen in Gott und Gebet bedeutet.

Gott kennt uns ganz genau. Wenn wir belastet sind, dürfen und sollen wir offen im Gebet unsere Sorgen nennen. Gott ist wie ein persönlicher Arzt und Begleiter – er weiss, was wir brauchen. Gleichwohl dürfen wir ihm ehrlich sagen, wo wir Unterstützung nötig haben. Dabei schliessen wir auch andere Menschen nicht aus, die Hilfe benötigen. Jesus ist auch für sie da, und er wünscht sich, dass alle Menschen in seinem Namen den Weg zur Ernte finden. Am Ende der Zeit sollen alle, die an ihn glauben, vor Gott zu seiner Ernte gehören.

Seien wir uns der Nähe Gottes sowie Jesus Christus stets bewusst und machen wir uns diese zu unserem Nutzen. Bischof Thomas Wihler ergänzte die Predigt mit dem Bild der Herde ohne Hirten. Auch heute möchte Gott uns zeigen, dass wir durch Jesus Christus einen Hirten und Zugang zu seiner Fülle haben. Seien wir offen dafür, darum zu bitten, Zugang zu dieser Ernte zu erhalten – vielleicht bist genau Du persönlich die Antwort auf dieses Gebet.

Nach dem Gottesdienst gab es im Kirchenfoyer und im Freien einen Apéro, der Gelegenheit bot zum Austausch und zum Vertiefen des Gemeinschaftsgefühls im Bezirk Bern-Nord.