Wir Menschen versuchen, eine gute Basis für unser Leben zu schaffen, jedoch stellen wir fest, dass dieser Boden nicht immer stabil ist, manchmal wankt er oder bricht sogar ein. Da ist aber noch ein anderer Boden, der immer trägt, der fest ist – Jesus Christus! Wir wollen Jesus Christus in den Mittelpunkt unseres Lebens stellen, wir können uns immer auf ihn verlassen.
Weitere Gedanken des Bischofs:
- Egal, wo wir herkommen, wo wir heute sind – unserer heutigen Existenz liegt die Wahrheit Gottes zugrunde.
- Wir sind aus Gott geboren, von Gott gewünscht, wir sind nicht durch Zufall hier
- Er hat uns auf einen Boden gestellt, der fest ist – Jesus Christus.
Wenn wir auf diesem Boden stehen, ist das ein Nährboden. Die Beziehung zu Jesus Christus garantiert den Lebensfluss für uns. Im Alten Testament steht der Begriff «Erstlinge» für die ersten Früchte, die Gott zum Dank geweiht wurden. «Erstlinge» bedeutet nicht die Einzigen, sondern die Ersten, die einen besonderen Dienst für Gott erfüllen.
Gott hat uns die Bestimmung gegeben, Früchte zu sein, die für die Freiheit stehen. Alle, die an Gott glauben, können vom Bösen und von der Sünde befreit werden. Wir wollen die Strömungen, die von Gott wegführen, meiden, ein Bewusstsein für Gott haben und danach leben.
Unsere Kraftquelle ist Jesus Christus – das dürfen wir zeigen und bekennen, uns darüber freuen und im Herzen tragen!
In seinem letzten Dienen erwähnte der Priester die Wurzeln eines Baumes. Jedes von uns hat andere Wurzeln, andere Erfahrungen – im 1000-jährigen Friedensreich erzählen wir dann alle das Gleiche – von Jesus Christus!
Vor der Feier des Heiligen Abendmahls gab uns Bischof Wihler noch einen besonderen Gedanken mit auf den Weg: «Die grössten Fehler sind nicht die Sünden, die die Menschen machen, sondern, dass sie die Chance zur Umkehr nicht nutzen!»
In der Ansprache vor der Ruhesetzung dankte der Bischof dem Priester für Vieles, was Gott bewirkt hat, was er und auch wir nicht bemerkt haben. Für alle Liebestaten in den verschiedenen Amtsstufen und Gemeinden.
Der Gottesdienst wurde mit musikalischen Liedern und Stücken ergänzt.
Bericht: Brigitte Landmesser
Fotos: Marcel Gyger
Bearbeitung: Thomas Wihler/Brigitte Landmesser