Gestaltet wurde die Feier durch Gemeindevorsteher Priester Dominik Zimmermann, Pfarrer Micha Rippert (ref. Kirche Furttal) und Seelsorger Rolf Knepper (katholische Pfarrei St. Mauritius Furttal).
Ein gemischter Chor, gebildet aus den drei beteiligten Gemeinden, bereicherte den Gottesdienst mit seinen eindrücklich vorgetragenen Liedern. Orgelspiel und Momente der Stille boten Gelegenheit zur inneren Einkehr.
Das Motto zur Woche der Einheit der Christen stammt aus dem Epheserbrief 4, Vers 4:
«Ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung eurer Berufung».
Christen der armenisch-apostolischen Kirche, die als eine der ältesten christlichen Gemeinschaften der Welt gilt, schrieben die Liturgie für den ökumenischen Gottesdienst, den sie unter den Titel «Licht vom Licht» stellten. Diese Worte finden sich auch im Glaubensbekenntnis von Nizäa-Konstantinopel, das als Teil der Liturgie von Pfarrer Rippert vorgelesen wurde.
Die drei Liturgen gestalteten die Feier mit Gebeten, Lesungen und der Anrufung Gottes. Hierzu zündeten sie vier Kerzen an: drei Kerzen für die drei Kirchgemeinden, die den Gottesdienst miterlebten und eine Kerze, angezündet von einer Gottesdienstteilnehmerin, für alle Anwesenden.
Seelsorger Knepper leitete die Gemeinde an, mit Gebärden einen liturgischen Gesang aus der griechisch-orthodoxen Tradition vorzutragen.
In seiner Predigt, dem das Bibelwort aus Johannes12,31-36 zugrunde lag, stellte Priester Zimmermann das Wort «Licht» in den Mittelpunkt. Licht biete Orientierung, Wärme und Schutz, führte er aus. Er ermunterte die Gläubigen, ein Licht für andere Menschen zu sein.
Fürbitten, von den drei Liturgen und das «Unser Vater» von der Gemeinde gesprochen, leiteten das Ende der Feierstunde ein. Seelsorger Rolf Knepper beschloss den ökumenischen Wortgottesdienst mit der Sendung und den Segensworten: «Erfrischt vom Wasser des Lebens, lasst uns hinausgehen, um Gott zu lieben und unseren Nächsten wie uns selbst, geeint in Christus und belebt durch den Heiligen Geist. Was immer wir gemeinsam tun können, lasst es uns gemeinsam tun! So segne uns der barmherzige und liebende Gott.»
Passend dazu sang der gemischte Chor zum Abschluss ein irisches Segenslied, in dem es heisst: «Und bis wir uns wiedersehn, halte Gott dich fest in seiner Hand.»