Seit dem 10. März 2024 sind die Gemeinden Nyon und Versoix offiziell vereint. Von nun an werden sich die Gläubigen in der renovierten Kirche in Nyon versammeln.
Dankbarkeit für die Vergangenheit
Zur Entwidmung der Kirche in Versoix legte Apostel Domenig das Bibelwort aus Epheser 5,20 zugrunde: „Sagt allezeit Gott, dem Vater, Dank für alles, im Namen unseres Herrn Jesus Christus.“
Er rief die Gläubigen dazu auf, mit Dankbarkeit auf die zahlreichen Segnungen zurückzublicken, die sie in der Kirche in Versoix erleben durften – freudige Momente, geteilte Glaubenserfahrungen und empfangene Kraft. Gleichzeitig versicherte der Apostel den Geschwistern aus Versoix, dass die Hand Gottes sie auch weiterhin begleiten wird, ganz gleich, in welcher Gemeinde sie künftig ihren Glauben leben.
Der Blick nach vorn
Die Wiedereröffnung der Kirche in Nyon am 15. Juni wurde von einer Botschaft der Zuversicht geprägt. Zum Auftakt zitierte der Apostel das Wort aus Philipper 3,13: „… was da hinten ist, vergesse ich und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist.“ Er verglich das Glaubensleben mit einem Lauf, in dem jeder Gläubige eingeladen ist, mit Vertrauen, Energie und Hoffnung voranzugehen.
Im Zentrum stand das Bibelwort aus Epheser 2,20–22, das betont, dass Jesus Christus der Eckstein der Kirche ist, gegründet auf dem Fundament der Apostel und Propheten. Der Apostel hob dabei Einheit, Frieden und Erneuerung als Grundpfeiler dieses neuen Abschnitts hervor. Anhand der Aufnahme der Heiden in die Urkirche zeigte er auf, wie Christus Menschen verschiedenster Herkunft zusammenführt – so wie die Fusion der Gemeinden Nyon und Versoix heute ein Zeugnis der Einheit und eine Quelle der Kraft und Entwicklung sein soll.
Jeder Gläubige ist eingeladen, ein „lebendiger Stein“ dieses geistlichen Bauwerks zu sein, fest verbunden durch den Mörtel der Liebe. Wer das Evangelium im Alltag lebt, trägt zur gemeinsamen Erbauung der Kirche bei.