Das Jahresmotto der Neuapostolischen Kirche im Jahr 2025 lautet „Es ist Zeit, Gutes zu tun!“. „Gutes zu tun ist christlicher Auftrag – und aktueller denn je“, so betonte es Stammapostel Jean-Luc Schneider, als er zu Beginn des Jahres das Motto vorstellte. Das Vorbild sei Jesus Christus. Er zeige, wie gelebtes Evangelium trotz aller Herausforderungen dieser Zeit aussehe: auf Gottes Willen hören, den eigenen Glauben pflegen, Beziehungen stärken und für andere da sein.
„Gutes beginnt bei jedem selbst“, führte der Stammapostel weiter aus. Es reiche aber weit darüber hinaus, zum Beispiel in Familie, Gemeinde und Gesellschaft. Praktisch umgesetzt zeige es sich in aufmerksamer Nächstenliebe, im gemeinsamen Glaubensleben und im Einsatz für Mitmenschen in Not.
Jahresmotto auf Plakaten
Ab Mai 2025 findet sich das Jahresmotto auf den Plakaten, die im Innen- und/oder auch Aussenbereich von neuapostolischen Kirchengebäuden in Europa ausgehängt werden. Damit will die Kirche Glaubensgeschwister wie Passanten ermuntern, einmal darüber nachzudenken, wo sie sich selbst und in ihrem Umfeld Gutes tun können. Jeden Monat gibt es konkrete Anregungen für den Alltag.
„Vielleicht sollte ich den neuen Kollegen zum Mittagessen einladen?“, so direkt der erste Vorschlag im Mai 2025. Im Folgemonat geht es um Versöhnung: „Vielleicht sollte ich aufhören, mit meinem Nachbarn zu streiten?“ Und im Juli steht die eigene Zukunft im Blick: „Vielleicht sollte ich trotz meiner Zweifel weiter meinen Weg gehen?“
Monatliche Denkanstöße
Auf den Plakaten dominiert jeden Monat das Motto „Es ist Zeit, Gutes zu tun“, ergänzt um ein konkretes Beispiel und ein dazu passendes Fotomotiv. Beispielsweise gibt es im Oktober die Anregung „Vielleicht sollte ich öfter mal ‚Danke‘ sagen?“. Und im Dezember ermuntert das Plakat zur Reflektion über das eigene Verhalten: „Vielleicht sollte ich mich mehr für andere einsetzen?“ oder „Vielleicht sollte ich jemandem vergeben, der mich verletzt hat?“
Das Adverb „vielleicht“ soll die Aussage dabei nicht abwerten, sondern zum Nachdenken anregen. Denn das monatliche Beispiel ist ja nur eine von vielen Möglichkeiten, Gutes zu tun.
Gutes tun – für sich und den Nächsten
Die Schaukastenplakat-Kampagne 2025/2026 wurde von der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland erarbeitet - in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Kommunikation Europa. Die AG Kommunikation Europa freut sich über Feedback und Erfolgserlebnisse. Auch Ideen für eine der nächsten Plakatserien sind willkommen: info@nak.ch