Öffne dein Herz für Jesus

13.04.2025

Mit dieser Botschaft diente Apostel Reto Keller den sieben Gemeinden am Bezirkstag Zürich-See und stellte Jesus Christus ins Zentrum des Gottesdienstes.

Der auf den Palmsonntag angesetzte «Zürisee-Tag» war eine Festversammlung des ganzen Bezirkes in einer festlich geschmückten Lokalität in Horgen. Prägende Elemente waren das Gemeinschaftserleben, die Musik mit klangvollem Orchester und Chorgesang mit Sängerinnen und Sängern aus dem ganzen Bezirk sowie die Wortverkündigung.

Apostel Reto Keller verarbeitete das Bibelwort aus Hebräer 13,8: „Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit“. Er betonte die persönliche Begegnung mit Christus, die jeder erleben könne, unabhängig von der Grösse der Gemeinde. Die Geschichte von Lydia diente als Symbol für das geöffnete Herz, das bereit ist, Christus aufzunehmen. Anhand des Einzugs Jesu in Jerusalem wurde deutlich gemacht, wie unterschiedlich die Wahrnehmung seiner Person war – eine Frage, die auch heute noch aktuell ist: Wer ist Christus für dich?

Der Apostel sprach über Jesus als Erfüllung der alten Schrift, als Wundertäter und als Opferlamm, das die Sünde der Welt trug. Er hob hervor, dass Christus auch heute wirkt, lenkt, leitet und als Fürsprecher beim Vater agiert. Diese Nähe und Kontinuität Christi gibt den Gläubigen Hoffnung, Orientierung und Trost. Die Gemeinde soll Christus erlebbar machen – im Alltag, im Gottesdienst und im persönlichen Leben. Mit dem Appell, das Herz weit zu öffnen und Christus darin Raum zu geben, schloss er seinen Aufruf zu einem bewussten, persönlichen Glaubensleben. Dies ermöglicht uns für alle Ewigkeit das Heil in Christus, dem wiederkommenden Gottessohn.

Die Gemeindevorsteher aus Glarus und Zumikon riefen in ihren Predigtbeiträgen dazu auf, Christus mit kindlicher Neugier und in lebendiger Gemeinschaft zu begegnen sowie das Erbe des Glaubens weiterzutragen, das Herz für Gott zu öffnen und Christus im eigenen Herzen gross zu halten.

Der Bezirksälteste Roland Keller stellte die Frage nach den Erwartungen an Christus in den Mittelpunkt und zeigte, dass viele Menschen damals, wie heute auf irdische Lösungen hoffen. Er erinnerte daran, dass Christus Stabilität gibt – in allen Veränderungen des Lebens. Entscheidend sei, das Herz offen zu halten und sich immer wieder von Christus berühren zu lassen.

Zur Einleitung der Feier des Heiligen Abendmahls erwähnte Apostel Reto Keller, dass die Frage im Leiden nach dem „Warum“ oft nicht weiterführe – entscheidender sei die Frage „Wie weiter?“. Der Fokus solle auf Gnade und Frieden durch Christus liegen, wie es in Offenbarung 1,4 geschrieben steht.

Nach dem Gottesdienst feierten die Teilnehmenden die besondere Gemeinschaft im Bezirk und genossen bei angeregten Gesprächen und Wiedersehensfreuden einen reichhaltigen Apéro.