Bezirkstag der Bezirke Zürich-Nord-Ost und Zürich-Nord-West mit dem Apostel

27.10.2024

Die Glaubensgeschwister der Bezirke Zürich-Nord-Ost und Zürich-Nord-West erlebten am 27. Oktober 2024 in der Halle Tägerhard in Wettingen in grosser Gemeinschaft einen Bezirkstag.

Im Zentrum des Bezirkstags, der vor Ort von ca. 500 Gläubigen aus den beiden Bezirken besucht wurde, stand ein Gottesdienst, gehalten von Apostel Reto Keller. Er nahm zu Beginn des Gottesdienstes Bezug auf das Hauptlied des Ad-hoc-Chores, in welchem es hiess: «Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen.» Es sei schön, dass so viele Glaubensgeschwister den Weg zum Bezirkstag gefunden hätten und nun eine so grosse Gemeinschaft entstanden sei. Wir seien jedoch auch auf dem grossen, geistigen Weg nicht alleine. Dies sei wohltuend und die Gemeinschaft gäbe einem auch hier Stärke. Der Bezirkstag sei ein Tag, der alle Anwesenden im Herzen berühren und froh machen solle. Wir sollten uns aber bewusst sein, dass die Präsenz Gottes immer gleich stark sei, auch wenn sich nur zwei oder drei in seinem Namen versammeln würden.

Anschliessend bezog sich der Apostel auf das Bibelwort aus Psalm 126,3: «Der HERR hat Grosses an uns getan; des sind wir fröhlich.» Zuerst ging er auf die Frage ein, was das Wort «uns» bedeutet. Mit «uns» sei zu allererst die gesamte Menschheit gemeint. Gott hatte alle Menschen vor Augen, als er seinen Sohn in die Welt sandte. Weiter seien damit alle Christen und schliesslich auch wir persönlich gemeint. Das wahrhaftig «Grosse» liege oft im Kleinen und Ruhigen verborgen. Wir sollten Augen für die kleinen Dinge haben, in welchen das Grosse erkennbar sei. Dies betreffe die natürliche, aber auch die geistige Schöpfung. Das Grosse liege auch in ausschliesslich Gott vorbehaltenen Kräften, wie z.B. in der Schöpfungskraft, der Auferstehungskraft oder der Verwandlungskraft. Auch der Dienst der Engel sei eine besondere Kraft Gottes, die uns geschenkt ist. Das Erkennen des Grossen schaffe Fröhlichkeit, selbst wenn wir Menschen in unserem Leben durch andere, natürliche Dinge belastet seien.

Der Bezirksvorsteher des Bezirks Zürich-Nord-West bedankte sich in seinem Predigtbeitrag beim Apostel für seine Zusage, an diesem Bezirkstag den Gottesdienst zu halten. Die innere Freude der Glaubensgeschwister auf den heutigen Tag sei bereits bei der Begrüssung sichtbar gewesen. Er hielt fest, dass wir jeden Tag sehr viele kleine Entscheidungen treffen würden. Der Entscheid beim Herrn zu bleiben, sei jedoch ein Entscheid für die Ewigkeit. Dieser verändere etwas in uns. Wir sollten freudig sein, immer wieder unter das Wort des Herrn kommen und andere mit unserer Freude anstecken.

Der Bischof spannte den Bogen zum kommenden Gottesdienst für die Verstorbenen. Gleich wie Eltern ihrem Kleinkind zurufen würden, den ersten Schritt zu wagen, rufe Gott viele Seelen auf, im Geistigen den ersten Schritt zu tun und eine Beziehung zu Gott herzustellen. Wie bei menschlichen Beziehungen sollten wir auch bei Gott Zeit in die Beziehungspflege investieren.

Anschliessend leitete der Bezirksvorsteher des Bezirks Zürich-Nord-Ost über zur Sündenvergebung und zum heiligen Abendmahl, indem er auf die Kraft der Vergebung hinwies. Gott sei sehr grosszügig. Er vergebe uns immer und immer wieder. Auch wir Menschen sollten uns darin üben.

Nach dem Gottesdienst konnten sich die Anwesenden bei Sandwiches und Getränken der Vertiefung der Gedanken aus dem Gottesdienst widmen, altbekannte Gesichter begrüssen und sich der Gemeinschaftspflege annehmen. Nach dem Zmittag folgte ein berührender Vortrag eines Priesters, der aufzeigte, wie gewinnbringend es sein könne, wenn man auch in schwierigen Situationen den Blick auf das Gute richte. Anschliessend wurde bei Kaffee und Süssem noch munter weitergeplaudert.