Bezirksapostel Thomas Deubel dient vier Gemeinden in Zürich-Seebach

13.10.2024

Die Gemeinde als Leib und Jesus Christus das Haupt.

Am Sonntagmorgen, 13. Oktober 2024 diente Bezirksapostel Thomas Deubel den Gemeinden Dübendorf, Zürich-Affoltern, Zürich-Seebach und den Italienisch oder Spanisch sprechenden Geschwistern in unserer Kirche Zürich-Seebach.

Als Bibelwort diente 1. Korinther 12,26:

Und wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit, und wenn ein Glied geehrt wird, so freuen sich alle Glieder mit.

Paulus beschreibt die Gemeinde als einen Leib, dessen Haupt Jesus Christus ist und dessen Vielfalt der Glieder eine Einheit bilden.

  • Die Gemeinde hat viele Glieder und alle sind von Gott erwählt, einander und dem Nächsten zu dienen.
  • Alle Glieder sind verschieden, haben unterschiedliche Gaben und jeder Einzelne hat in der Gemeinde seinen Platz.
  • Die Glieder eines gesunden Leibes richten sich nach dem Haupt aus. Unser Haupt ist Jesus Christus, zu dem wir in Verbindung stehen. Wir fragen Jesus: Was soll ich tun?
  • Aus dieser Einstellung entsteht Einheit in Verschiedenheit. Es verbindet uns der Glaube an Gott und das verheissene Ziel, welches wir anstreben.
  • Die Glieder eines Leibes brauchen und helfen einander. Nähe heilt und Mitgefühl ist wohltuend. Es braucht jeden Einzelnen mit seinen Gaben. Die Liebe zum Haupt - Jesus Christus - ist die Kraft, die anderen Glieder zu lieben.
  • Vielleicht hat jemand das Gefühl, minderwertig zu sein. Für Gott sind wir alle gleich wertvoll.
  • Jesus hat für das Einssein seiner Getreuen gebetet (Johannes 17,11.21-23). Durch die Liebe zum Herrn findet sich immer ein Weg zu Brüdern und Schwestern, die ganz anders sind als wir selber.
  • Damit dieser Gottesdienst möglich wurde, haben viele Geschwister im Vorfeld gewirkt und etliche wirken auch jetzt im Gottesdienst. Sie sollen geteilte Freude erleben, keine Ablehnung in der Art: Die wollen etwas Besseres sein.
  • So wachsen wir hin zu unserem Haupt Jesus Christus.

Nach zwei Predigtbeiträgen spendete der Bezirksapostel zwei Kleinkindern die Gabe des Heiligen Geistes.

Als Einleitung zum Heiligen Abendmahl verwendete der Bezirksapostel das Bild des Leibes, der immer wieder gestärkt werden müsse. Diese Kraft und die Gnade helfen uns, den Herrn immer besser zu verkörpern.

Nach dem Abendmahl für die sichtbare Gemeinde spendete der Bezirksapostel das Abendmahl für die Verstorbenen. Auch die Seelen im Jenseits haben das Verlangen nach Gemeinschaft mit Jesus Christus und brauchen das Heilige Abendmahl zu ihrer Vollendung.