Der biblische Auftrag an die Menschen zur Bewahrung der Schöpfung ist so alt wie die Schöpfung selbst. Bebauen und bewahren sind die zwei Aufgaben, die die Menschen als Gottes Auftrag empfingen, als er ihnen den Garten Eden anvertraute. Im 1. Mose 2,15 ist zu lesen: "Und Gott der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaue und bewahre." Dem Menschen ist somit in dem ihm von Gott zugewiesenen Lebensraum die verantwortungsvolle Aufgabe zur Gestaltung zugefallen. Dies ist heute aktueller denn je.
Was wären wir ohne die Hilfe und Fürsorge unseres himmlischen Vaters?
Es ist angebracht, an einem bestimmten Tag im Jahr Gott, den Geber aller guten Gaben, mit einem besonderen Dankopfer zu ehren. König David wollte dem Allmächtigen nicht nur Lob und Dank darbringen, es war ihm auch wichtig, die göttlichen Wohltaten nicht zu vergessen: „Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat“. (Psalm 103, 2)
Heutzutage wird vieles als selbstverständlich angesehen. Vergessen wir in unseren Gebeten nicht, wem wir unser Leben und das Heil für die unsterbliche Seele zu verdanken haben. Dankbarkeit bewirkt ein starkes Bewusstsein für alles, was Gott uns schenkt. Beten wirkt – auch in dieser Art.
Der bewusste Umgang mit der Schöpfung ist also sowohl Erfüllung des göttlichen Auftrags als auch Dank gegenüber dem Geber aller guten Gaben.
Das Dankopfer 2024 kommt der NAK-Diakonia, der Hilfs- und Förderstiftung der Neuapostolischen Kirche Schweiz, zugute. Die NAK-Diakonia hilft neuapostolischen Christen in Notlagen und Katastrophen. Sie fördert Aus- und Weiterbildungen und unterstützt im gesamten Bezirksapostelbereich kirchliche Projekte.