Permanente Verbindung

03.04.2024

Mit Freude erwartete die Gemeinde Gränichen am 3. April 2024 ihren «neuen» Bischof André Weidmann. Dem Gottesdienst legte er das Bibelwort aus 1. Thessalonicher 5,10 zugrunde: «Der für uns gestorben ist, damit, ob wir wachen oder schlafen, wir zugleich mit ihm leben.»

Der Bischof drückte einleitend seine Dankbarkeit aus, gemeinsam mit der Gemeinde Gränichen Gottesdienst feiern zu dürfen. Jedes Einzelne leiste dazu seinen Anteil durch die persönliche Vorbereitung im Gebet und mit einem offenen Herzen für Wort und Sakrament. Alle dürften profitieren und könnten gleichzeitig zum Gelingen beitragen. Dies stärke die Gemeinschaft, die Verbundenheit und schenke Frieden.

Wesentliche Inhalte aus dem Gottesdienst

Das Karfreitagsgeschehen stimmt traurig, Ostern erfüllt mit grosser Freude! Warum? Weil Ostern manifestiert, dass Gott alles möglich ist. Bist du dir dessen bewusst? Welch ein Friede, welch eine Freude erwächst dieser Erkenntnis. Was Gott uns schenkt, hat Ewigkeitswert!

Der Bischof richtete weiter die Frage an die Anwesenden: «Wie erlebst du Gott ganz persönlich?»

Geben wir dem Heiligen Geist mehr Raum, nehmen wir göttliche Impulse bewusst wahr – immer! Denken wir über die Frage nach: Was will mir Gott sagen? Daraus resultieren zweifelsfrei Glaubenserlebnisse, echte Glaubens-Schätze. Unser himmlischer Vater ist – ob wir wach sind oder schlafen – 7 x 24 Stunden für uns da, und er ist jederzeit im Gebet erreichbar. So wollen wir Verbindung schaffen und eine innige Beziehung pflegen. Die bewusste Suche der Gemeinschaft mit Jesus im Gottesdienst und auch im Alltag zeigt Auswirkungen auf unser Verhalten und unsere Entscheidungen. Gott möchte uns vorbehaltlos und in Liebe unterstützen.

Dank Karfreitag dürfen wir Abendmahl feiern. Auch das hat Auswirkungen, wenn wir es bewusst annehmen, in der Gewissheit: Gott ist alles möglich. Das gibt Kraft zur Vergebung, Mut, Freude und Hoffnung. Auch Hoffnung, dass unser Seelenfreund bald wiederkommt – beten wir gemeinsam darum.

Der Gemeindevorsteher erwähnte in seinem Predigtbeitrag: Manchmal gönnt man sich etwas. Heute haben wir uns mitten in der Woche einen Gottesdienst gegönnt. Wie wohltuend ist es, statt der irdischen Schlagzeilen so bereichernde, positive Perspektiven aufgezeigt zu bekommen. Wir haben einen Freund, der immer für uns da ist. Geniessen wir das!

Der Bezirksvorsteher wies auf die Emmaus-Jünger hin und erinnerte die Gemeinde daran, dass diese resigniert auf dem Weg nach Hause waren. Jesus war jedoch bereits da, erwartete und tröstete sie und bewog sie zur Rückkehr. Das passiert uns auch oft! Jesus will uns in jeder Lebenslage begleiten - wo immer wir auch sind. Er will Gemeinschaft haben mit uns!

Zum Abschluss des Gottesdienstes wünschte Bischof Weidmann allen viele grosse und kleine Glaubenserlebnisse. Der Chor verabschiedete ihn mit dem musikalischen Segenswunsch: «Mögen sich die Wege vor deinen Füssen ebnen…»