Als Einstieg griff der Bischof die Aussage aus dem Eingangslied „O wie freun wir uns der Stunde“ auf und stellte diese Freude in den Mittelpunkt. Freude wird manchmal sehr intensiv erlebt, manchmal weniger. Er empfahl den Zuhörenden, sich Zeit zu nehmen, um wirklich Freude zu empfinden, auch Vorfreude. Wenn man sich mit dem nächsten Gottesdienst beschäftigt, dann wächst die Freude immer mehr.
Zum Bibelwort
Der Dienstleiter schilderte die beschriebenen Situationen aus dem achten Kapitel des Evangeliums Lukas. Jesus hatte das Gleichnis des Sämanns erzählt, wo der Samen auf unterschiedlichen Boden fiel. Auf die Frage der Jünger erklärte Jesus, dass durch Gleichnisse den Zuhörenden ein Zusammenhang besser verständlich werde. Deutlich wurde im Bild gezeigt, wie der Same nur in gutem Boden aufgehen und Frucht bringen kann. Vergleichbar mit dem Licht, das erst auf einem Leuchter seine Wirkung zeigen kann und gesehen wird. Mit diesem Licht sind die Worte gemeint, die man zum Beispiel im Gottesdienst hören kann.
Einige Merkpunkte
- Das Licht im Wort Gottes sollen wir mit einem offenen Herzen aufnehmen und wirken lassen, dass es Früchte hervorbringt. Der Bischof beschrieb, was das Wort Gottes bei uns bewirken kann: Es kann stärken, unsere Glaubensentwicklung unterstützen, uns trösten.
- Das Licht soll auch für andere Menschen eine Lichtquelle sein, soll Frieden bewirken, die Nächstenliebe zeigen.
- Prüfen wir uns selbst und fassen wir Mut, einen Impuls aus dem Geist tatsächlich umzusetzen – auch wenn es Gedanken dagegen gibt.
Mit zwei Bibelzitaten stellte der Prediger das Licht wieder in den Mittelpunkt. Es gehört zu Gott und ist im Evangelium beschrieben.
- Licht bewirkt in der Natur Wachstum. Uns gibt es Kraft, Orientierung, Wärme und Sicherheit.
- Lassen wir es zu, dass dieses Licht unser Leben berühren und beleuchten kann.
- Es soll uns bewusst sein, Gott ist mit seinem Licht stets bei uns!
- Auch in dunklen Tagen wollen wir die Lichtquelle kennen und nutzen. Suchen wir trotz der vielen lichtvollen natürlichen Angebote unserer Zeit stets das göttliche Licht und setzen es als höchste Priorität.
- Der Bischof ermutigte, Gottes Wort anzunehmen, auch wenn wir es nicht verstehen.
- Jesus Christus ist das Licht! Halten wir unser Herz offen für dieses göttliche Licht, das Wort Gottes.
Bezirksvorsteher
Im Frühling gibt es mehr Licht als im Winter. Das verändert den Blick, man erkennt Dinge besser, auch wenn etwas korrigiert werden muss. Wir sind dankbar für die Gemeinschaft in der Gemeinde. Das Licht soll Auswirkungen haben in unserem Leben: die Hoffnung, Freude am Frieden und die Lust, Gott wirklich zu erleben, sollen wachsen. Bei Sorgen blicken wir auf das Licht und schöpfen Kraft und Hoffnung.
In Gesprächen mit Menschen, die sich in Dunkelheit fühlen, können wir Hoffnung geben, ein Fundament der Liebe sein, verbinden, Freude geben. Das ist unser Auftrag als Gotteskinder. Öffnen wir unsere Herzen weit für die Nähe von Jesus Christus.
In der Überleitung auf die Sündenvergebung wies der Bischof darauf hin, wie wichtig die Bereitschaft sei, zu vergeben. Die Feier des Heiligen Abendmahls ist Kern des Gottesdienstes.
Das Instrumentalensemble sowie der Gemeindechor begleiteten den Gottesdienst mit gefühlvollen Musikstücken und wertvollen Liedtexten.