Der Apostel diente mit dem Bibelwort aus Römer 8, 28: «Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind.»
Kurz vor Gottesdienstbeginn wurden die Gedanken des Apostels noch auf folgende Bibelstelle in Epheser 5, 20 gelenkt: "und sagt Dank Gott, dem Vater, allezeit für alles." Sagen wir Gott danke? Nehmen wir wahr, was er an uns tut und für uns immer wieder vorbereitet, damit er seinen Segen geben kann? Wenn wir das nicht mehr wahrnehmen, besteht die Gefahr, dass wir alles in Frage stellen und nur noch das sehen, was nicht so funktioniert, wie wir es wünschen.
Bezugnehmend auf das Bibelwort stellte der Apostel die Frage, was der Bestandteil unseres Glaubens ausmacht? Wir wollen eine gute Beziehung zu Gott aufbauen und unseren Glauben stärken. In jeder Lebensphase will Gott uns das zukommen lassen, was für die jeweilige Situation gut ist. Prüfungen gehören zu unserer Vollkommenheit dazu.
Bezirksvorsteher Patrick Ballmer sprach die Liebe zu Gott an. Pflegen wir diese Liebe? Jede Lebenssituation dient dazu, dass das «Ganze» vollkommen wird, wie bei einem Mosaik. Legen wir ein Steinchen auf die Seite, weil es uns nicht gefällt, fehlt es am Schluss, und das Bild ist nicht komplett. Den Zustand der Vollkommenheit möchten wir erhalten, damit Gott uns an der Liebe erkennt!
In diesem Gottesdienst hat Apostel Domenig Priester Thomas Zürcher als neuen Gemeindevorsteher und Nachfolger von Hirte Thomas Kämpfer - der die Leitung der Gemeinde Huttwil seit über 20 Jahren wahrgenommen hat - beauftragt. Zugleich konnte er Priester Aaron Srikanthan als Stellvertreter des Gemeindevorstehers ernennen.