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Weihe der neuen Kirche in Bregenz

28.06.2020

Am 28. Juni 2020 wurde in Bregenz die neu erbaute Neuapostolische Kirche in der Nideggegasse 2 geweiht und somit ihrer Bestimmung übergeben.

 
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Nach 17 Monaten Bauzeit wurde die architektonisch sehr ansprechende Kirche in Bregenz durch Apostel Philipp Burren im Beisein zahlreicher neuapostolischer Amtsträger, u.a Priester i.R. Heinz Schatt aus der Schweiz (ehemalige Leitung Immobilienabteilung NAK), Hirte Herbert Fürtbauer (Leitung Bauten und Liegenschaften NAK Österreich) sowie vieler Glaubensgeschwister geweiht.


Apostel P. Burren bedankte sich vor der Weihe bei allen Mitwirkenden, die an der Entstehung dieses prächtigen Bauwerks mitgearbeitet haben.


Als Bibelwort für den Gottesdienst diente ein Wort des Propheten Haggaiaus (2. Kapitel, Vers 9): „Es soll die Herrlichkeit dieses neuen Hauses größer werden, als die des ersten gewesen ist, spricht der Herr Zebaoth; und ich will Frieden geben an dieser Stätte, spricht der Herr Zebaoth.“


Die neue Kirche soll allen Menschen dienen, die Jesus lieben und ihn suchen. Gott soll Frieden, Zuversicht und Herrlichkeit ins neue Kirchengebäude bringen!


Der Apostel verglich die sichtbare Herrlichkeit des äußeren Gebäudes mit der des inneren Gebäudes – der Kirchengemeinde. Was können wir tun, um dieses neue „Seelengebäude“ noch herrlicher zu machen? Der Eifer, die Freude und Liebe sollen noch grösser werden und nach Aussen strahlen. Er brachte den Vergleich eines „natürlichen“ Umzuges – man trennt sich vom Alten, denn im neuen Gebäude hat man oft keinen Platz mehr dafür. So soll es auch im neuen Seelengebäude sein – der geistige Unrat soll „entsorgt“ werden, um die Seele zu entlasten! Wir sollen neue Ziele und Werte setzen und im neuen Gebäude eine "schöne Aussicht" auf den Tag des Herrn haben.


Bezirksvorsteher Peter Schagginger unterstrich in seinem Predigtbeitrag die Aussage des Apostels, sich nicht an Kleinigkeiten fest zu klammern, sondern sich an dem zu freuen, was wir haben und sich gegenseitig in der Kirchengemeinde zu akzeptieren. Deutlich machte er dies mit dem anschaulichen Vergleich eines Heissluftballons: es muss Ballast abgeworfen werden, um in den Himmel steigen zu können!


Der Vorsteher der Kirchengemeinde Bregenz, Hirte Ulrich Brode diente abschließend mit und forderte die Gottesdienstbesucher auf, die Vergangenheit zurück zu lassen und im neuen Gebäude neu zu starten. Steine die verletzt haben sollen liegen gelassen bleiben und die Kirchengemeinde als Wohlfühlgemeinde solle intensiviert und ausgebaut werden.


Hirte Herbert Fürtbauer las nach dem Gottesdienst Leitmotive des Architekten Michelangelo Zaffignani vor, welche dieser in die Planung des Kirchengebäudes einfließen hatte lassen:


„Die Kirche ist in Massivbauweise aus Stahlbeton konzipiert. Rohe und ursprünglich wirkende Materialien wie der Sichtbeton der Wände und der Zementestrich des Bodens stehen als Symbol für ein starkes Fundament und einen unerschütterlichen Glauben, und sollen ausdrücken, dass diese Kirche auf Stein gebaut ist. Im Ausbau sind bewusst höherwertige und natürliche Materialien eingesetzt worden, die eine hohe Aufenthaltsqualität für alle Benutzenden versprechen. Der Kirchenraum mit seinen insgesamt 100 Sitzplätzen ist wie ein Möbel in Holz gehalten, um ein warmes Ambiente und Geborgenheit zu schaffen. Diese weicheren Oberflächen stehen als Symbol für die Hand Gottes, die die Gläubigen aufnimmt. Sie ist verletzlich wie die Menschen selber und erfordert gegenseitige Rücksichtnahme und Respekt. Die Oberflächen wurden dabei großteils in ihrer Ursprünglichkeit belassen - vom handwerklich anspruchsvollen Sichtbeton zu den Holzdecken und den Böden in Kunststein, die die Räume zu einem homogenen Ganzen verbinden. Da der Bau ausschließlich durch Spendengelder der Gläubigen finanziert wurde, lag neben der Qualität auch eine ökonomische Lösung im Fokus des Architekten."



Das neue Kirchengebäude bietet nicht nur Raum für die Gottesdienste, sondern hat auch noch  auch Platz für besondere Angebote für alle Altersgruppen der Kirchengemeinde. Den Jugendlichen steht beispielsweise ein Begegnungsraum zur Verfügung. 


Tag der offenen Tür


Der ursprünglich geplante „Tag der offenen Tür“ musste auf Grund der COVID-19 Maßnahmen auf das Frühjahr 2021 verschoben werden. Allen Interessierten wird dann die Möglichkeit geboten, die neuapostolische Kirche in lockerer Atmosphäre kennen zu lernen und den Bau zu besichtigen.


Donella Cassan