Den Gottesdienst, zu dem auch die Jugend eingeladen war, eröffnete er mit der Frage: "Bist du erreichbar, hast du Empfang?" Eine Frage, die im Alltag meist auf unsere modernen Kommunikationsmittel bezogen wird. Doch wie sieht es in unseren Herzen aus? Sind sie auf Empfang, wenn Gott uns anruft?
Anhand vieler Beispiele aus dem Alltag, brachte der Apostel den kleinen und grossen Gotteskindern nahe, dass man sich manchmal versetzen und neu ausrichten muss, um wieder ins Licht Gottes zu gelangen. Wenn wir Gott in die Mitte unseres Lebens stellen, können wir auch schwierige Prüfungen besser bestehen. Selbst ein Stein, der uns zunächst im Weg zu liegen scheint, kann sich im Nachhinein als Bewahrung vor einem Unglück erweisen.
Im Mitdienen wurde verdeutlicht, dass wir den Kopf nicht hängen lassen sollen, wenn wir im Schlamassel feststecken, sondern wir wollen uns nach oben, unserem Gott entgegen, ausrichten. Die Verbindung zu Gott ist immer da, wir müssen sie nur suchen.
Und was bedeutet denn die oft gehörte Aussage "I ha ke Zit"? Das bedeutet doch "nur", dass etwas anderes wichtiger ist. Wir wollen jedoch immer auf Empfang bleiben und uns Zeit nehmen, um Jesus immer ein Türchen offen zu halten, denn er möchte in unseren Herzen wohnen.
Ein herzliches Dankeschön gilt dem Küchenteam, das die "ReKolaner" und die Jugendlichen anschliessend an den Gottesdienst mit einem feinen Zmittag verwöhnt hat.
Am Nachmittag "beamten" sich die ReKolaner mit der Zeitmaschine ins Jahr 1750. Mit Spiel und Spass wurde die Geschichte lebendig und sorgte für viele fröhliche Gesichter, hitzige Köpfe und strahlende Kinderaugen.
Text & Fotos: zVg
Bearbeitung: Isabelle Landmesser