Der Apostel nutzte als Grundlage das diesjährige Konfirmationswort aus Philipper 2,4: «und ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem andern dient».
Er betonte, dass Gott uns helfen will, das Gute zu tun – sowohl für uns, als auch für die anderen. Das eine schliesst das andere nicht aus. Allzu oft sind wir aber (zu) stark auf uns und unsere Verwirklichung bedacht. Das Wort von Apostel Paulus an die Gemeinde Philippi erinnert uns daran, auch für die anderen das Gute zu tun.
Jesus Christus ist für uns ein Vorbild. Als Beispiel nannte der Apostel die Begegnung mit Zachäus dem Zöllner. Obwohl dieser in der damaligen Gesellschaft als Randständiger betrachtet wurde, ist Jesus zu ihm nach Hause gegangen und hat ihn gesegnet – weil Zachäus ein offenes Herz hatte.
Oft haben wir in der heutigen Zeit Mühe, das Glück anderer zu akzeptieren, wir sind neidisch. Wie schön ist es, wenn wir dagegen sagen können: Ich freue mich für dich!
Das Gute zu tun braucht Mut und Durchhaltewillen. Manchmal sind wir bereit, unsere Mitmenschen zu unterstützen, doch die Gruppe übt Druck auf uns aus, diese Unterstützung nicht zu geben. Sind wir bereit, Widerstand zu leisten? Seien wir ein Freund derer, die in Not sind! Auch wir könnten einmal auf Unterstützung angewiesen sein.
Schauen wir nicht nur, was für uns das Beste ist, denn - wie es in der Apostelgeschichte 20, 65 steht - «Geben ist seliger denn nehmen!»
Der Priester und Jugendleiter des Bezirks erinnerte in seinem Predigtbeitrag an das Jahresmotto 2025 «Es ist Zeit, Gutes zu tun!». Träume im Leben sind eine schöne Sache, man muss jedoch für deren Erfüllung etwas leisten - Gutes tun, braucht Energie!