Weihnachtsgottesdienst mit Bezirksapostel Jürg Zbinden in der Gemeinde Brugg-Windisch

25.12.2023

Das Bibelwort stammte aus Lukas 2,10-11: Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch grosse Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.

Am Weihnachtstag kehrte Bezirksapostel Jürg Zbinden in der Gemeinde Brugg-Windisch ein. Er wurde begleitet von Bischof Rudolf Fässler. Beide erwartete nicht nur eine freudige und festliche Gemeinde, sondern auch ein frisch renoviertes Kirchengebäude, das von aussen und innen wunderbar erstrahlte.

Zu Beginn erwähnte der Bezirksapostel die grosse Weihnachtsfreude, die im vorgelesenen Bibelwort angesprochen werde. Im Chorlied «Ehre sei Gott in der Höhe!» werde dem Allmächtigen dafür Lob entgegengebracht und die staunende Freude besungen. Weihnachten sei mit vielen verschiedenen Gedanken und Empfindungen verbunden. Alle wurden aufgefordert, bewusst die Freude und den Frieden zu ergreifen, die an diesem Weihnachtsmorgen geschenkt wurden.

Eine junge Glaubensschwester las anschliessend aus Matthäus 1,18-25 vor und brachte der Gemeinde das Geschehen um Jesu Geburt näher.

Ergänzend zur Bibellesung wies der Bezirksapostel darauf hin, dass die Verheissung zur Geburt Jesus schon lange bestand (vergl. Jesaja 7,14), bei deren Erfüllung aber wenige noch daran glaubten. Nach der Begegnung mit dem Engel im Traum habe Josef die Grösse gehabt, sein Vorhaben aufzugeben und die erhaltenen Anweisungen umzusetzen.

Die Hirten waren wie die Zöllner geringgeachtet und unbeliebt. Doch gerade sie waren die Ersten, die von der Geburt erfuhren. Als die Klarheit des Herrn leuchtete, fürchteten sie sich, weil sie meinten, sie müssten sterben. Der Engel nahm ihnen diese Angst. Die Hirten glaubten und zögerten nicht, sondern sind sofort aufgebrochen, um sich davon zu überzeugen, was ihnen verkündigt worden war. Ihr Glauben war es, der sie zum Handeln drängte! Weiter führte der Bezirksapostel aus, dass im Textwort stehe, dass «allem» Volk diese Freude widerfahren werde, also die Geburt von Jesus Christus allen Menschen Heil bringen solle. Die Krippe sei das Zeichen der Erniedrigung und Schwäche. Nicht in einem Palast sei er zur Welt gekommen, sondern in einem Stall. Damit habe Gott schon zu Beginn Nähe zu den Armen und Schwachen geschafft. In der Krippe sei der gelegen, der später von sich sagte: «Ich bin das Brot des Lebens». In der Herberge sei kein Platz für ihn gewesen, aber in unseren Herzen solle er immer einen Platz haben.

Heute ist der Heilige Geist der Verkündiger des Heilsangebotes. Wir finden es in der Kirche Christi bei den Aposteln. Sorgen wir dafür, dass wir immer genügend Raum für das Göttliche in uns haben! Lasst uns nicht nur Hörer der frohen Botschaft sein, sondern auch danach handeln, so wie es die Hirten vorgemacht haben! Danach sind die Hirten wieder zurückgegangen, erfüllt von allem, was sie gehört und gesehen hatten. Sie wurden wunderbare Zeugen! Heute ist das Göttliche noch verborgen. Wir sind schon Gottes Kinder; es ist aber noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden (vgl 1. Joh 3.2).

In seinem Predigtbeitrag unterstrich Bischof Rudolf Fässler, was für ein schöner Liebesbeweis und was für ein Geschenk Gottes es sei, hier zu sein und diesen Gottesdienst zu erleben. Gott sei da, er habe das Heilsangebot und rufe uns zu: «Mache dich auf – fürchte dich nicht und lasse dich vom Heiligen Geist treiben»! Wir sollen diesen Impulsen Folge leisten, um in die ewige Gemeinschaft mit ihm zu kommen. Man solle später über uns lesen können, dass wir uns aufgemacht und den Impulsen Folge geleistet hätten.

In diesem Weihnachtsgottesdienst konnte der Bezirksapostel einem kleinen Mädchen die Gabe des Heiligen Geistes spenden.

Nach der Feier des Heiligen Abendmahles mit der sichtbaren Gemeinde fand auch die Spendung des Heiligen Abendmahles für die Verstorbenen statt.