Feierstunde zum ersten Advent

01.12.2024

Apostel Christophe Domenig besuchte am ersten Adventssonntag 2024 die Gemeinde Luzern. Ein schön geschmückter Tannenbaum mit kleinen Lichtern brachte bereits weihnächtliche Stimmung in den Kirchensaal. Eingeladen waren auch die Geschwister der Gemeinde Immensee.

Der Apostel legte seiner Predigt das Bibelwort aus Sacharja 2,14 zugrunde: „Freue dich und sei fröhlich, du Tochter Zion! Denn siehe, ich komme und will bei dir wohnen, spricht der Herr“. Nach dem Chorlied überbrachte der Apostel die Grüsse und guten Wünsche des Bezirksapostels. Daraus leitete er den hohen Wert einer engen Verbindung zu Gott ab, die wir durch die Segensträger pflegen können. Wenn unsere Herzen offen sind, kann Gott das hineinlegen, was unsere Seele bedarf. Er möchte Frieden und Freude ins Herz legen.

Der Chor hatte vor dem Gottesdienst das Lied „Ziehe deine Schuhe aus“ gesungen. Darauf nahm der Dienstleiter Bezug und erklärte, es sei wichtig, alles Belastende und Irdische loszulassen und im Herzen Raum zu schaffen für die göttlichen Hinweise und Botschaften. Dies liege in unserer eigenen Verantwortung.


Merkpunkte aus der Predigt

  • Unser Glaube ist stark genug, um auch einmal ein „Haar“ oder einen „Knochen“ in der Predigt zu übergehen und die wesentliche Botschaft Gottes wahrzunehmen.
  • Am ersten Adventssonntag wird oft eine erste Kerze angezündet. Diese soll für die Freude stehen, die Gott uns schenken will. Unsere freudige Ausstrahlung bewirkt bei anderen Menschen ebenfalls Freude.
  • Der Herr kommt und will bei dir wohnen: Dies bedeutet, nach einer Sünde die Nähe zu Gott wieder herzustellen.
  • Gemeinschaft mit Gott erreichen wir, wenn wir seinen Willen kennen und annehmen.
  • Gott will durch uns bei unseren Nächsten etwas bewirken, er will, dass wir aufmerksam auf die Mitmenschen, denen es nicht gut geht, achten und ihnen beistehen.
  • Es ist wichtig, die göttlichen Wahrheiten in die Herzen der Kinder hineinzulegen durch das Vorbild der Eltern. So kann ein vertrauensvoller Glaube wachsen.
  • Wenn wir Gott durch unsere Gebete in uns wohnen lassen, können wir zu einer Freudenquelle und zu einer Friedensquelle werden – für uns und andere Menschen.


In den weiteren Predigtbeiträgen wurde unterstrichen, wie sinnvoll und schön es sei, wenn wir den freundlichen, liebevollen, freudigen, zuvorkommenden, mitfühlenden Sohn Gottes in unseren Herzen wohnen lassen. Zudem wurde beschrieben, wie wir zu Jesus kommen dürfen – in allen Anliegen, mit Fragen, sogar mit unseren Sünden. Er wird uns gut beraten und von Herzen annehmen und unsere Sünden vergeben.

Vorbereitend auf die Sündenvergebung wies der Apostel darauf hin, dass es an uns liegt, den ersten Schritt zu tun und unser sündiges Verhalten zu bereuen. Gott hilft uns zu nachhaltiger Veränderung – wenn wir darum bitten.

 

Ordinationen

Nach der Sündenvergebung und der Feier des Heiligen Abendmahles ordinierte der Apostel zwei Diakoninnen für die Gemeinde Luzern.

Der Organist stimmte die Gemeinde auf den Gottesdienst ein und der Chor gestaltete die Predigt mit freudig vorgetragenen Liedern mit.