Gemeinde-
und Bezirkssuche

 

Corona-Schutzkonzept der Neuapostolischen Kirche Schweiz

 

 

Der Besuch der Gottesdienste soll trotz den erforderlichen Einschränkungen für alle Glaubensgeschwister ein freudiges und stärkendes Erleben sein. Das Schutzkonzept der Neuapostolischen Kirche Schweiz ermöglicht die Durchführung von Gottesdiensten in den Gemeinden und trägt sowohl dem Bedürfnis nach einem gemeinsamen Gottesdiensterleben wie auch den Vorgaben des Bundesamtes für Gesundheit Rechnung.

Das Schutzkonzept legt die verbindlichen Regelungen für die neuapostolischen Kirchgemeinden in der Schweiz fest.

Die wichtigsten im Schutzkonzept (gültig seit 29. Oktober 2020) der Neuapostolischen Kirche Schweiz enthaltenen Regelungen sind:

  • Wir halten am Präsenzgottesdienst unter Einhaltung der behördlichen Auflagen und unseres Schutzkonzeptes fest. Es gilt zu beachten, dass die Kantone strengere Bestimmungen als der Bund erlassen können.
  • Die Gottesdienste finden grundsätzlich in der eigenen Gemeinde jeweils am Sonntag und Mittwoch resp. Donnerstag statt. Die Abstandsregeln im Kirchenraum, in den Nebenräumen wie auch im Aussenbereich sind einzuhalten. Alle Gottesdienstbesucher/innen reinigen sich beim Eingang zur Kirche die Hände mit einem Hand-Desinfektionsmittel. Die Türhüter/innen weisen beim Eingang darauf hin.
  • Für alle Gottesdienstteilnehmende ist das Tragen einer Schutzmaske obligatorisch. Die Schutzmaskenpflicht gilt generell für den gesamten Innenbereich und für den Aussenbereich (Vorplätze, Trottoirs, Parkplätze) der Kirchen. Die Schutzmaske bringen alle selber mit. Im Notfall sind Schutzmasken vorhanden. Von der Maskentragpflicht ausgenommen sind dienende Amtsträger am Altar, Redner bei Bibellesungen oder Mitteilung sowie Orgelspieler/innen während des Orgelspiels. Ebenso Musizierende während dem Instrumentalspiel, sofern die Mindestabstände eingehalten werden können. Kinder bis 12 Jahre und Gottesdienstteilnehmer, die aus medizinischen Gründen (Gesichtsverletzungen, hohe Atemnot, Angstzustände beim Tragen einer Maske und Behinderungen, die das Tragen einer Maske nicht zumutbar oder umsetzbar machen) sind von der gesetzlichen Maskentragpflicht ausgenommen.
  • Die Anzahl Gottesdienstteilnehmer ist beschränkt (derzeit maximal 50 Personen oder je nach Kanton auch weniger). Es gilt bei den Sitzplätzen ein Mindestabstand von 1.50 Metern (von Kopf zu Kopf). Personen aus dem gleichen Haushalt (z.B. Familien, Paare) dürfen näher beisammen sitzen. Sollte die Einhaltung der maximalen Zahl der Gottesdienstteilnehmer voraussichtlich nicht möglich sein, ist das Gottesdienstangebot so zu gestalten und allenfalls mit einem internen Anmeldeverfahren zu versehen, damit die Glaubensgeschwister abwechselnd Gottesdienste erleben können. Ein regelmässiger Besuch (z.B. alle zwei Wochen oder abwechselnd Sonntags-/Wochengottesdienst) sollte weiterhin möglich sein. Das Gottesdienstangebot kann im Bedarfsfall erweitert werden. Die Gottesdienstzeiten sind so anzusetzen, dass sich die Gottesdienstbesucher nicht begegnen und die Räumlichkeiten vorbereitet werden können. Die Planung obliegt den Gemeindevorstehern in Absprache mit den Bezirksvorstehern.
  • Die Glaubensgeschwister werden gebeten, den Weisungen der Türhüter/innen bezüglich Sitzplätzen Folge zu leisten.
  • Auf Spontanbesuche in anderen Gemeinden, auch im Urlaub, ist zu verzichten. Urlauber sind gebeten, für den Gottesdienst das IPTV-Angebot zu nutzen.
  • Glaubensgeschwister, die krank sind oder sich krank fühlen, sind gebeten, den Gottesdienst nicht zu besuchen. Es wird ihnen empfohlen, in diesem Fall den Gottesdienst per IPTV oder Telefon mitzuerleben.
  • Glaubensgeschwister, die einer vom Bund definierten Risikogruppe angehören, sind aufgefordert, die aktuell geltenden Empfehlungen des Bundes zu beachten. Dies gilt insbesondere für Glaubensgeschwister mit schweren Vorerkrankungen.
  • Glaubensgeschwister allen Alters haben das Bedürfnis, Gottesdienste zu erleben. Es ist verständlich, dass insbesondere auch ältere Glaubensgeschwister ein grosses Verlangen nach dem Gottesdienstbesuch haben. Der Besuch des Gottesdienstes liegt in ihrer Eigenverantwortung. Wichtig ist, dass alle Teilnehmenden die Hygiene- und Abstandsregeln einhalten.
  • Gottesdienstbesucher, die beim Betreten der Kirche stark husten oder starken Schnupfen haben, dürfen durch die Türhüter/innen freundlich darum gebeten werden, dem Gottesdienst fernzubleiben. Der Schutz der anderen Gottesdienstteilnehmer hat Priorität.
  • Die Garderoben dürfen unter Einhaltung der Abstandsregeln benutzt werden. Es wird empfohlen, den Mantel an den Sitzplatz mitzunehmen. Ansammlungen von Personen in den Vor- und Nebenräumen sowie auf dem Vorplatz und dem Parkplatz der Kirche sind zu vermeiden. Die Schutzmaskenpflicht gilt generell für den gesamten Innenbereich und für den Aussenbereich (Vorplätze, Trottoirs, Parkplätze) unserer Kirchen.
  • Während dem Gottesdienst werden die Kirche nach Möglichkeit mit einer kurzen Stosslüftung gelüftet. dies kann für einen Moment zu einer Abkühlung im Kirchenraum führen.
  • Auf das gemeinsame Singen im Gottesdienst ist bis auf Weiteres zu verzichten. Instrumentalmusik, ausgeführt von einzelnen Instrumentalisten (exkl. Blasinstrumente) oder kleineren Ensembles (bis etwa 4-6 Spieler/innen; je nach Platzverhältnissen), ist möglich. Die Sicherheitsabstände sind zu beachten. Auf Chorgesang im Gottesdienst ist weiterhin zu verzichten. Lockerungsschritte werden je nach Entwicklung der Lage bekannt gegeben.
  • Die Darreichung des Heiligen Abendmahles an die Glaubensgeschwister erfolgt soweit möglich am Sitzplatz der Gottesdienstbesucher. Bei erforderlicher Zirkulation ist der Mindestabstand von 1.50 Metern einzuhalten.
  • Die mit der Darreichung des Heiligen Abendmahles beauftragten Amtsträger werden eine Desinfektion der Hände vornehmen und für die Darreichung eine Schutzmaske tragen. Für den Empfang der Hostie zum Heiligen Abendmahl kann die Schutzmaske kurz heruntergezogen werden.
  • Alle Sakraments- und Segensspendungen, wie auch weitere Handlungen, sind unter Einhaltung der Vorgaben erlaubt. Es wird jedoch empfohlen, nicht dringliche Handlungen auf einen späteren Zeitpunkt nach Ende der Pandemie zu verschieben. Während den Ansprachen und Handlungen tragen alle Beteiligten eine Schutzmaske.
  • Nach dem Gottesdienst sind Kirchenraum und Kirchengelände geordnet und unter Einhaltung der Abstandsregeln zu verlassen. Bei der Verabschiedung sind Händedruck und Umarmungen zu unterlassen.
  • Die wichtigsten Kontaktstellen, z.B. Türgriffe, werden nach dem Gottesdienst gereinigt und desinfiziert.
  • Seelsorgegespräche dürfen unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln durchgeführt werden. Soweit möglich und sinnvoll sollen alternative Methoden (z.B. Telefonseelsorge) zum Einsatz gelangen. Allfällige einschränkende Besuchsregelungen von Spitälern sowie Alters- und Pflegeheimen sind zu beachten.
  • Hausbedienung zur Feier des Heiligen Abendmahles ist unter Beachtung der Hygieneregeln und allfälliger Besuchsvorschriften möglich. Das Besuchsintervall richtet sich dabei nach den Ressourcen in der Gemeinde. Die Hausbedienung ist nicht für Glaubensgeschwister vorgesehen, welche die Gottesdienste besuchen könnten, es aber vorziehen zu Hause den IPTV-Gottesdienst zu empfangen. Ebenso nicht für Glaubensgeschwister in Gemeinden, in denen vorübergehend keine Gottesdienste stattfinden dürfen. Dies würde den ehrenamtlichen Einsatz unserer Seelsorger überfordern.
  • Zusätzlich zu den Gemeinde-Gottesdiensten bietet die Neuapostolische Kirche Schweiz jeden Sonntag um 09:30 Uhr einen Gottesdienst in Deutsch, Französisch und Italienisch per IPTV an. Die publizierten Links und Passwörter bleiben bis auf weiteres unverändert.

Für die Bezirke und Gemeinden in der Schweiz sind diese Regelungen verbindlich und gelten bis zu einer Anpassung oder Aufhebung durch die Kirchenleitung der Neuapostolischen Kirche Schweiz. Allfällige darüber hinausgehende Weisungen von Bund, Kantonen und Gemeinden sind ebenfalls zu beachten.

Das gesamte Schutzkonzept findet sich hier: