Gemeinde-
und Bezirkssuche

 

Anpassung Corona-Schutzkonzept der Neuapostolischen Kirche Schweiz

 

 

Die neusten Entwicklungen der Pandemie geben Anlass zu grosser Sorge. Deshalb hat der Bund an seiner Sitzung vom 17. Dezember 2021 bekannt gegeben, dass zusätzliche einschränkende Massnahmen notwendig sind. Diese haben Auswirkungen auf das Gemeindeleben in den neuapostolischen Kirchgemeinden in der Schweiz.

Das aufgrund der neuen Vorgaben des Bundesamtes für Gesundheit aktualisierte Schutzkonzept regelt die zu beachtenden Beschränkungen. Das Schutzkonzept ist weiterhin verbindlich für alle neuapostolischen Kirchgemeinden in der Schweiz und berücksichtigt die Bedürfnisse nach Gemeinschaft und Gemeindeleben. Die geänderten Regeln gelten ab 20. Dezember 2021.

Die wichtigsten Regelungen im aktualisierten Schutzkonzept (Stand 20. Dezember 2021) sind:

  • Bei sämtlichen Gottesdiensten und weiteren Veranstaltungen in Innenräumen ist eine Schutzmaske zu tragen.
    Kinder bis 12 Jahre und Gottesdienstteilnehmende, die aus medizinischen Gründen (Gesichtsverletzungen, hohe Atemnot, Angstzustände beim Tragen einer Maske und Behinderungen, die das Tragen einer Maske nicht zumutbar oder umsetzbar machen) sind von der gesetzlichen Maskentragpflicht ausgenommen.
  • Gottesdienste mit maximal 50 Teilnehmenden (inkl. Mitwirkende und Kinder jeden Alters) können weiterhin ohne Zertifikat durchgeführt werden. Wie bisher sind die Kontaktdaten zu erheben. Es gilt die Maskentragpflicht. Die bisherige Kapazitätsbeschränkung von 2/3 der Sitzplätze entfällt.
  • Gottesdienste mit mehr als 50 Teilnehmenden unterstehen der 2G-Regelung. Das heisst Zugang nur für geimpfte und genesene Personen (ab 16 Jahren). Es gibt keine Kapazitätsbeschränkungen, hingegen gilt auch hier die Vorgabe, eine Schutzmaske zu tragen. Die Kontaktdaten müssen nicht erhoben werden.
  • Einladungen von Amtsträgern, weiteren Personengruppen oder ganzen Gemeinden zu Gottesdiensten in andere Gemeinden (z.B. bei Besuchen von Aposteln oder Bischöfen oder für gemeinsame Gottesdienste) sind erlaubt, sofern die maximale Teilnehmerzahl resp. Kapazität nicht überschritten wird.
  • Auf nicht abgesprochene Gottesdienstbesuche in anderen Gemeinden ist möglichst zu verzichten. Urlauber sind gebeten, sich vorab beim zuständigen Gemeindevorsteher über die Möglichkeit des Gottesdienstbesuchs zu informieren oder das IPTV-Angebot zu nutzen.
  • Der Gemeindegesang ist Teil unseres Gottesdienstes und vollumfänglich erlaubt. Beim Singen tragen alle Gottesdienstteilnehmer, inklusive Dienstleiter (sofern er mitsingt) Schutzmasken.
  • In Gottesdiensten mit bis zu 50 Personen ist Chorgesang mit Tragen einer Schutzmaske weiterhin erlaubt. Bei Gottesdiensten mit über 50 Teilnehmenden (2G-Regelung) kann die Schutzmaske für den Chorgesang kurzzeitig abgelegt werden.
  • Instrumentalmusik durch einzelne Instrumentalisten oder ganze Ensembles ist weiterhin mit allen Instrumenten gestattet. Die Instrumentalisten und Orgelspieler dürfen die Schutzmaske während des Orgelspiels kurzzeitig ablegen. Wir empfehlen, die Schutzmasken nach Möglichkeit dauerhaft zu tragen.
  • Bei Chor- und Orchesterproben gilt die 2G-Regel (Zugang nur für geimpfte und genesene Personen). Wird die Schutzmaske während der Probe zum Singen oder Musizieren abgelegt, müssen auch Geimpfte und Genesene zusätzlich ein Testzertifikat vorlegen (Regelung 2G+). Personen, deren Impfung, Auffrischimpfung oder Genesung nicht länger als vier Monate zurückliegt, sind von dieser zusätzlichen Testpflicht ausgenommen.
  • Zusammenkünfte mit geistlichen Inhalten wie Stärkungsstunden für Amtsträger, Jugendabende oder Gesprächskreise gelten als religiöse Veranstaltungen und dürfen bis 50 Personen ohne Zertifikatspflicht durchgeführt werden. Es gilt Maskentragpflicht. Die Hygienemassnamen sind einzuhalten und die Kontaktdaten müssen erhoben werden. Die Abgabe von Speisen und Getränken bleibt untersagt.
  • Bei Anlässen mit Abgabe von Speisen und Getränken besteht unabhängig der Teilnehmerzahl weiterhin Sitzpflicht sowie neu eine erweiterte Zertifikatspflicht (Seniorentreffen, Kirchenkaffees, Adventsfeiern und weitere Anlässe mit Verpflegung). Das heisst, dass nur noch geimpfte und genesene Personen zugelassen sind (2G). Zudem sind die Kontaktdaten zu erheben. Aufgrund der verschärften Regelungen empfehlen wir, vorerst auf Gemeinschaftsanlässe mit Verpflegung zu verzichten.
  • Die Durchführung von kirchlich organisierten Ferienwochen, Lagern und gemeinschaftlichen Wochenenden (Kinder, Jugend, Skiweekends, Musikwochen etc.) für Kinder und Jugendliche bis und mit Jahrgang 2001 ist im Rahmen behördlicher Vorgaben und separat publizierter Regelung unserer Kirche möglich.

Für die Kirchgemeinden in der Schweiz sind diese Regelungen verbindlich und gelten bis zu einer Anpassung oder Aufhebung durch die Kirchenleitung der Neuapostolischen Kirche Schweiz. Es gilt zu beachten, dass die Kantone strengere Bestimmungen als der Bund erlassen können. Den behördlichen Vorgaben ist zwingend Folge zu leisten.

Das gesamte Schutzkonzept findet sich hier: