Gemeinde-
und Bezirkssuche

 

Corona-Schutzkonzept der Neuapostolischen Kirche Schweiz

 

 

Der Besuch der Gottesdienste soll trotz den erforderlichen Einschränkungen für alle Glaubensgeschwister ein freudiges und stärkendes Erleben sein. Das Schutzkonzept der Neuapostolischen Kirche Schweiz ermöglicht die Durchführung von Gottesdiensten in den Gemeinden und trägt sowohl dem Bedürfnis nach einem gemeinsamen Gottesdiensterleben wie auch den Vorgaben des Bundesamtes für Gesundheit Rechnung.

Das Schutzkonzept legt die verbindlichen Regelungen für die neuapostolischen Kirchgemeinden in der Schweiz fest.

Die wichtigsten im Schutzkonzept (gültig ab 6. Seotember 2020) der Neuapostolischen Kirche Schweiz enthaltenen Regelungen sind:

  • Die Gottesdienste finden grundsätzlich in der eigenen Gemeinde jeweils am Sonntag und Mittwoch resp. Donnerstag statt. Die Abstandsregeln sind innerhalb des Kirchengebäudes wie auch ausserhalb einzuhalten.
  • Die Anzahl Gottesdienstbesucher ist beschränkt. Für Gottesdienstbesucher gilt bei den Sitzplätzen ein Mindestabstand von 1.50 Metern (von Kopf zu Kopf). Personen aus dem gleichen Haushalt (z.B. Familien, Paare) dürfen näher beisammen sitzen.
  • Die Glaubensgeschwister werden gebeten, den Weisungen der Türhüter/innen bezüglich Sitzplätzen Folge zu leisten.
  • Stehen in einer Gemeinde zu wenig Sitzplätze zur Verfügung, werden zwei Sonntagsgottesdienste oder wahlweise der Besuch des Sonntags- bzw. Wochengottesdienstes empfohlen.
  • Auf Spontanbesuche in anderen Gemeinden, auch im Urlaub, ist zu verzichten. Urlauber sind gebeten, für den Gottesdienst das IPTV-Angebot zu nutzen.
  • Geschwister, die krank sind oder sich krank fühlen, sind gebeten, den Gottesdienst nicht zu besuchen. Es wird ihnen empfohlen, in diesem Fall den Gottesdienst per IPTV oder den Gemeindegottesdienst per Telefon mitzuerleben.
  • Geschwister, die einer vom Bund definierten Risikogruppe angehören, sind aufgefordert, die aktuell geltenden Empfehlungen des Bundes zu beachten. Dies gilt insbesondere für Geschwister mit schweren Vorerkrankungen.
  • Geschwister allen Alters haben das Bedürfnis, Gottesdienste zu erleben. Es ist verständlich, dass insbesondere auch ältere Geschwister ein grosses Verlangen nach dem Gottesdienstbesuch haben. Der Besuch des Gottesdienstes liegt in ihrer Eigenverantwortung. Wichtig ist, dass alle Teilnehmenden die Hygiene- und Abstandsregeln einhalten.
  • Gottesdienstbesucher, die beim Betreten der Kirche stark husten oder starken Schnupfen haben, dürfen durch die Türhüter/innen freundlich darum gebeten werden, dem Gottesdienst fernzubleiben. Der Schutz der anderen Gottesdienstteilnehmer hat Priorität.
  • Alle Gottesdienstbesucher reinigen sich beim Eingang zur Kirche die Hände mit einem Hand-Desinfektionsmittel. Die Türhüter/innen weisen beim Eingang darauf hin.
  • Das Tragen von Schutzmasken ist für die Gottesdienstbesucher freiwillig. Sie bringen diese bei Bedarf selber mit. Im Notfall sind Schutzmasken vorhanden.
  • Unter Einhaltung der Schutzmassnahmen kann sich die Gemeinde wieder musikalisch am Gottesdienst beteiligen. Dies erfolgt sorgfältig und schrittweise und unter Berücksichtigung regionaler Unterschiede. In einem ersten Schritt kann die Gemeinde das Busslied, das Dreifache Amen und evtl. ein gemeinsames Schlusslied singen. Die Geschwister singen dazu aus ihrem persönlichen Gesangbuch. Nebst Orgel-/Klavierspiel ist weitere Instrumentalmusik, ausgeführt von einzelnen Instrumentalisten (inkl. Blasinstrumente) oder kleineren Ensembles (bis etwa 4-6 Spieler/innen; je nach Platzverhältnissen), möglich. Die Sicherheitsabstände sind zu beachten. Auf Chorgesang im Gottesdienst ist im Moment weiterhin zu verzichten.
  • Die Darreichung des Heiligen Abendmahles an die Glaubensgeschwister erfolgt soweit möglich am Sitzplatz der Gottesdienstbesucher. Bei erforderlicher Zirkulation ist der Mindestabstand von 1.50 Metern einzuhalten.
  • Die mit der Darreichung des Heiligen Abendmahles beauftragten Personen werden eine Desinfektion der Hände vornehmen und für die Darreichung eine Schutzmaske tragen.
  • Alle Sakraments- und Segensspendungen, wie auch weitere Handlungen, sind unter Einhaltung der Vorgaben erlaubt. Es wird jedoch empfohlen, nicht dringliche Handlungen auf einen späteren Zeitpunkt nach Ende der Pandemie zu verschieben. Der handelnde Amtsträger und die empfangenden Glaubensgeschwister können das Tragen einer Schutzmaske verlangen.
  • Nach dem Gottesdienst sind Kirchenraum und Kirchengelände geordnet und unter Einhaltung der Abstandsregeln zu verlassen. Bei der Verabschiedung sind Händedruck und Umarmungen zu unterlassen. 
  • Die wichtigsten Kontaktstellen, z.B. Türgriffe, werden nach dem Gottesdienst gereinigt und desinfiziert.
  • Gemeindefeiern, Kirchenkaffees, Seniorentreffen und weitere Gemeinschaftsanlässe sowie Ämterversammlungen, notwendige Besprechungen, Gesprächskreise und Jugendabende können mit Bedacht und unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln und allenfalls weiteren Vorgaben des Bundes wiederaufgenommen werden.
  • Seelsorgegespräche dürfen unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln und in gegenseitiger Absprache wieder erfolgen. Die Besuchsregelungen von Spitälern sowie Alters- und Pflegeheimen sind zu beachten. Dasselbe gilt für die Hausbedienung zur Feier des Heiligen Abendmahles.
  • Zusätzlich zu den Gemeinde-Gottesdiensten bietet die Neuapostolische Kirche Schweiz jeden Sonntag um 09:30 Uhr einen Gottesdienst in Deutsch, Französisch und Italienisch per IPTV an. Die publizierten Links und Passwörter bleiben bis auf weiteres unverändert.

Für die Bezirke und Gemeinden in der Schweiz sind diese Regelungen verbindlich und gelten bis zu einer Anpassung oder Aufhebung durch die Kirchenleitung der Neuapostolischen Kirche Schweiz. Allfällige darüber hinausgehende Weisungen von Bund, Kantonen und Gemeinden sind ebenfalls zu beachten.

Das gesamte Schutzkonzept findet sich hier.