Gemeinde-
und Bezirkssuche

«Er ging zu denen, die an ihn geglaubt haben!»

04.04.2021

Stammapostel Jean-Luc Schneider hielt an Ostern, 4. April 2021, den Gottesdienst in der Gemeinde Baden-Wettingen. Bezirksapostel Jürg Zbinden, Apostel Thomas Deubel und die Bischöfe Rudolf Fässler und Reto Keller begleiteten ihn.
 
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Als Grundlage zum Gottesdienst diente das Wort aus Kolosser 3, Verse 1 und 2:

«Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes. Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist.»

Aus den Beschreibungen des Ostergeschehens geht hervor, dass Jesus nach der Auferstehung nicht allen Menschen begegnet ist, die ihn in der Stadt Jerusalem und auch auf Golgatha gesehen haben. Er hätte ohne Weiteres zu allen Menschen gehen können, aber er ging zu denen, die an ihn glaubten. Dies sagt uns, dass die, welche an ihn glaubten - und die heute an ihn glauben - Anteil haben an der Auferstehung Jesu.

Weil wir auch heute an ihn glauben und getauft sind, erhalten wir die Kraft aus der Auferstehung Jesu. Die Auswirkung davon ist eine innige Verbindung mit dem Auferstandenen. Durch den Glauben sehen wir den, der gesiegt hat und wissen, dass das Böse ein Ende haben wird. Wir glauben, dass Jesus lebt und dass er die Erstgeburt ist, der erste Mensch, der vom Tod in die Herrlichkeit ging.

Im Kolosser-Brief steht geschrieben: «... und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott.» Damit ist unser Auferstehungsleben gemeint. Wir sind aufgefordert, dieses verborgene Leben zu suchen, ja darnach zu graben. Dadurch erhalten wir die Kraft, zu lieben und treu zu bleiben. 

Was ist auch noch verborgen? Die Kirche Christi!

In der sichtbaren Kirche Christi wird viel gearbeitet durch unvollkommene Menschen. Es geschehen auch Irrtümer und Fehler. Neben der sichtbaren Kirche gibt es aber auch die unsichtbare Kirche. Die Kirche, wo Glaube, Liebe, Versöhnung und brüderliche Gemeinschaft vorhanden sind - unsichtbar aber doch dominant! Suchen wir doch diese unsichtbare, heilige und vollkommene Kirche. 

Den Aufruf «Trachtet nach dem» darf man auch als «haben wollen» verstehen. Wir sollen den Wunsch nach der Gemeinschaft mit Jesus haben. Jesus sagte, dass er hingehen werde, um uns eine Stätte einzurichten - die Stätte der Herrlichkeit Gottes. Dafür gilt es durchzuhalten, nicht aufzugeben, zu kämpfen. 

«Trachten, was droben ist» will uns auch sagen: «Ich bin gesandt! Sagt’s den andern.» So wollen wir in unserem täglichen Leben unseren Mitmenschen Zeugnis geben, ihnen verkünden, dass Jesus auferstanden ist, dass wir den Sieger kennen und Anteil an seinem Sieg, der Auferstehung haben.

Bischof Keller erwähnte in seinem Predigtbeitrag die besondere Stille von Ostern und betonte, dass in dieser Stille eine unglaubliche Wirkung liegt. Daraus entspringt unsere berechtigte Hoffnung auf das ewige Leben.

Bischof Fässler verwies auf die Botschaft des Stammapostels: «Er ging zu denen, die an ihn geglaubt haben!» Die Auferstehung bedeutet, dass das Gute gesiegt hat.

Nach der Feier des Heiligen Abendmahles für die Gemeinde bereitete der Stammapostel das Heilige Abendmahl auch für die Seelen in der jenseitigen Welt. Der Bezirksvorsteher und der Gemeindevorsteher nahmen als  Repräsentanten das Mahl entgegen.

Der Gottesdienst wurde musikalisch mitgestaltet und erhielt durch die Vorträge einer Harfenspielerin aus der Jugend ein besonderes, österliches Gepräge.

Heinz Briner