Gemeinde-
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Wahrer Jünger sein

26.11.2023

Was bedeutet es, ein Jünger zu sein? Ein Jünger macht nicht einfach all das, was der Meister ihm sagt. Er geht viel weiter. Er lebt und benimmt sich wie der Meister, weil er ihm gleich werden und auf ewig bei ihm sein will. Das ist der wahre Jünger – ein überzeugter Nachfolger. Es geht also nicht nur um Lehre, vielmehr um eine innere Umwandlung.

 
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Für die gegenwärtigen Apostel und die Amtsträgerinnen und Amtsträger, die sie in ihrem Auftrag unterstützen, gilt nach wie vor der von Jesus gegebene Missionsauftrag: «Darum gehet hin und lehret alle Völker. Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.»

Dieses Bibelwort aus Matthäus 28, Verse 19 und 20 verarbeitete Stammapostel Jean-Luc Schneider im Ämtergottesdienst von Sonntag, 26. November 2023, in der Neuapostolischen Kirche in Zürich-Hottingen, im Beisein der Bezirksapostel und Bezirksapostelhelfer weltweit. Dieser Gottesdienst bildete zugleich den Abschluss der zweiten internationalen Bezirksapostelversammlung dieses Jahres.

Der Herr erwählt
Jesus sendet die Apostel zu allen Völkern. Dabei geht es nicht nur darum, Lehren bzw. Wissen zu vermitteln. Die Aufgabe der Apostel und ihrer Mitarbeitenden ist, allen Menschen das Evangelium bekanntzumachen und sie zur Nachfolge Jesu Christi einzuladen.
Diese Nachfolge Christi ist nicht das Privileg einer Gruppe von Menschen, die menschlichen Kriterien entsprechen, führte der Stammapostel aus. Es ist der Herr, der seine Jünger auserwählt. So gestattete er dem Besessenen, den er geheilt hatte, nicht, ihm nachzufolgen. Stattdessen bat er ihn, nach Hause zurückzukehren und zu berichten, was Gott für ihn getan hatte. Die göttliche Erwählung ist ein Geheimnis, das sich unserem Verstehen entzieht.
Andererseits ist es so, dass nicht alle Berufenen bereit sind, dem Herrn nachzufolgen. Ein Beispiel: Der reiche Jüngling wurde vom Herrn berufen, aber er wollte nicht. Der Anspruch Jesu war zu hoch für ihn. Die Nachfolge Christi geht weit über die Einhaltung von Regeln hinaus. Sie führt zu einem aufrichtigen Bemühen und einer tiefgreifenden inneren Veränderung.

Festhalten an den Geboten Jesu
Die Lehre Jesu war häufig das Gegenteil der traditionellen Vorstellungen der Juden. In den Seligpreisungen kehrte der Herr ihre Wertvorstellungen buchstäblich um, indem er die Armen, die Leidenden und die Hungrigen als selig erklärte. Auch heute stehen viele der Gebote Jesu im völligen Widerspruch zur menschlichen Denkweise.
Das Apostolat lehrt, die Gebote Jesu zu beachten und an ihnen festzuhalten, gleich was geschieht. Der Herr sagte voraus, dass die Liebe in vielen erkalten wird, weil die Missachtung des göttlichen Willens überhandnehmen wird.

Dienen schafft Wohlergehen
Der Stammapostel wies darauf hin, dass eine jede Arbeit, die Amtsträgerinnen und Amtsträger in der Gemeinde erfüllen, ein Dienst sei. Es geht nie um die Person, die Ehre oder die Macht – es ist ein Dienst. Das Ziel muss indes stets das Wohlergehen des Nächsten und der Gemeinde sein. Lasst uns, so der Stammapostel, weiterhin für das Heil aller Menschen arbeiten und uns für die Zukunft der Kirche einsetzen. Es ist wichtig, dass diejenigen, die danach Verlangen haben, in ihr einen Platz finden können, an dem sie akzeptiert, respektiert und geliebt werden.

Siehe, ich bin bei euch
Jesus ist bei uns, wie der Vater bei seinem Sohn war. Er nutzt seine Allmacht, um auf die Seinen Acht zu haben. Prüfungen gibt es, aber er gibt die Kraft, sie durchzustehen. Und er ist auch bei uns, so der Stammapostel, wenn wir schwach sind, nicht mehr weiterwissen. Er hilft uns, wie er den Emmaus-Jüngern half, und gibt uns einen Überblick über seinen Erlösungsplan.

Nach den Predigtbeiträgen der beiden Bezirksapostelhelfer Arnold Ndakondwa Mhango und Thomas Deubel wandte sich der Stammapostel nochmals an die Gemeinde und wies darauf hin, dass die Predigt in der Neuapostolischen Kirche nicht den Weltuntergang, sondern die Vollendung des Werkes Gottes beinhaltet, also den Erlösungsplan und die ewige Gemeinschaft mit Gott und mit den Seinen in seinem Reich.

Das von allen Gottesdienstteilnehmenden gemeinsam gesungene Lied Nr. 344 "Herrlich, herrlich bauet Gott sein Werk" bildete einen schönen und berührenden Abschluss dieses Gottesdienstes, der aus Zürich-Hottingen europaweit via IPTV übertragen wurde.