Gemeinde-
und Bezirkssuche

Woche 43 / 2022

25.10.2022

Zur Abwechslung rolle ich die Erlebnisse der vergangenen Woche wieder einmal von hinten auf. Der Ämtergottesdienst in unserer Kirche Bern-Ostermundigen mit Übertragung in unseren gesamten Arbeitsbereich war der Höhepunkt und Abschluss des Erlebens der zurückliegenden Tage.

 
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Über diesen Gottesdienst ist ein Bericht auf unserer Webseite erschienen.

Es kommt mir fast vor wie im Traum, wenn ich auf die vergangene Woche zurückschaue. Lange Zeit stand das Wochenende als Eintrag im Jahresprogramm. Mit viel Arbeit und Organisation wurde alles vorbereitet. Dank der Hilfe und Gnade Gottes konnten alle Apostel und Bischöfe aus dem Bezirksapostelbereich anreisen – in der heutigen Zeit wirklich keine Selbstverständlichkeit. Die letzte solche Versammlung liegt gute vier Jahre zurück. Seither musste aus bekannten Gründen der Termin immer wieder verschoben werden. Aus Moldawien, Rumänien, Italien und Spanien war die Anreise bereits auf Donnerstagabend geplant. So konnte am Freitagmorgen eine erste Versammlung mit allen nicht deutschsprachigen Aposteln und Bischöfen und ihren Gattinnen stattfinden. Dabei wurden Themen behandelt, die vor allem in diesen Ländern eine grosse Aktualität haben. In den einzelnen Sprachgruppen wurde fleissig diskutiert, sich ausgetauscht und Ideen, Fragen, Gedanken, gesammelt und zusammengetragen. Anschliessend wurden die Ergebnisse vorgetragen und Umsetzungsmassnahmen vereinbart.

Gegen Mittag trafen die deutschsprachigen Teilnehmer ein. Neben geistlichen Impulsen wurden interessante Einblicke in die Arbeit und die Herausforderungen in den einzelnen Ländern vermittelt. Beispielhaft zähle ich einige Punkte auf:

Die herausfordernde Situation in den Ländern Moldawien und Rumänien, die besonders stark von der Pandemie und ihren Auswirkungen und jetzt vom Krieg im Nachbarland betroffen sind. Unsere Gemeinden in diesen Ländern haben zum Teil hohe Todesfallzahlen bei Amtsträgern und Geschwistern zu verzeichnen. Dazu kommt eine stete Abwanderung von gut ausgebildeten, vor allem jüngeren Arbeitskräften in das übrige Europa. Trotz allem gab es auch über schöne, hoffnungsvolle Entwicklungen zu berichten: Kinderlager, Jugendzusammenkünfte und Ämterversammlungen, die vor dem Abschluss stehende Arbeit am rumänischen Gesang- und am Chorbuch, sowie die grosse Solidarität unserer Geschwister mit den Flüchtlingen.

Die katastrophale wirtschaftliche Situation und die Einschränkung der Religionsausübung in Kuba sind die Herausforderungen für unsere Geschwister in den weit auseinanderliegenden Gemeinden im 1'200 Kilometer langen Inselsaat. Der Glaube der Geschwister, die in einfachsten Verhältnissen leben, ist beispielhaft und berührend.

Der Funke der Freude sprang beim Vortrag aus Spanien auf die Zuhörenden über: Es gab einen Einblick in die erfolgreiche Aufbauarbeit mit den Kindern und Jugendlichen und ihren Einsatz bei den Arbeiten in den Gemeinden.

Die Schwerpunkte in der Jugendarbeit in der Schweiz und Österreich waren Thema eines Vortrages.

Einige Fakten und Zahlen zum Bezirksapostelbereich bildeten aus der Verwaltung den Abschluss dieser Veranstaltung.

Das gewachsene Verständnis füreinander, die gegenseitige Unterstützung und ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl über Grenzen und Mentalitäten hinweg sind ganz wichtige Auswirkungen aus den vielen bilateralen Gesprächen und dem intensiven Austausch. Auch hier gilt: Gemeinsam in Christus!