Gemeinde-
und Bezirkssuche

Familientag "HolzBauWelt" - Bezirke Bern-Nord, Bern-Süd, Thun

13.11.2022

Gott hat einen Plan!
Ein spezielles Gepräge hatte das zweite November-Wochenende in der Kirche Bern-Ostermundigen. Zwei Tage lang war sie erfüllt mit Kinderstimmen und – 80'000 Bauklötzchen.

 
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Mit Kopf, Hand und Herz tauchten Kinder gemeinsam mit ihren Eltern in die Geschichte des Volks Israel, seinem Anführer Josua und dessen Kundschaftern ein. Sie lauschten der biblischen Erzählung, musizierten und sangen und spielten deren Inhalte nach. Und in den Erzählpausen? ­ Da wurde gebaut! Aus Tausenden von Bauklötzchen entstand die Stadt Jericho. Eingeteilt in verschiedene Quartiere wurden Häuser, Türme, Brücken und Strassen erstellt. Auch die Stadtmauer durfte nicht fehlen. Beeindruckend mit welcher Sorgfalt da gearbeitet wurde und mit welchem Respekt die Kinder die Bauwerke der anderen behandelten.

Währenddem die Schulkinder beim Bau der Stadt Jericho beschäftigt waren, durften die jüngeren Kinder in einer Turnhalle ihrem Alter entsprechend in die biblische Geschichte eintauchen; mit etwas Geschick konnten sie Mauern überwinden, über Brücken balancieren oder sich auch mal im Stadtpark ausruhen.

Josuas Geschichte wurde den Kindern in drei Teilen erzählt.

  1. Am Samstag lernten sie, wie Gott uns Mauern überwinden lässt und uns dabei mit dem nötigen Werkzeug ausrüstet (Josua 2,15).
  2. Am Sonntagvormittag standen die Wunder, die Gott an uns tut, im Mittelpunkt (Josua 4,24).
  3. Und der dritte und letzte Teil am Sonntagnachmittag war Grundlage für einen Gottesdienst mit Apostel Thomas Deubel.

Der Gottesdienst
Bibelwort: «Habe ich dir nicht geboten: Sei getrost und unverzagt? Lass dir nicht grauen und entsetze dich nicht; denn der Herr, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst.» (Josua 1,9)

Die Geschichte
Josua und das Volk Israel sollten nun die Stadt Jericho erobern. Auf Gottes Geheiss hin zogen sie um die Stadt herum: Priester mit ihren Posaunen, Soldaten mit der Bundeslade (in der Moses Gesetzestafeln lagen) und die Nachhut. Dabei mussten sie ganz leise sein. So zogen sie am ersten Tag um die Stadt – nichts passierte. Dasselbe am zweiten Tag, am dritten, vierten, fünften und sechsten Tag. Erst am siebten Tag befahl Jousa dem Volk: «Erhebt ein Geschrei!» und die Stadtmauern stürzten ein. Sie eroberten die ganze Stadt, nur Rahab (sie half Josuas Kundschafter) und ihr Haus wurden verschont.

Unterstützt von Beiträgen und Aktivitäten der Kinder erzählte der Apostel die Geschichte und erläuterte im gemeinsamen Gespräch mit den Kindern Inhalte, die auch für ihren Alltag wichtig sind:

  • Gott sagte Josua, was nun zu tun war. – Nicht Josua hatte einen Plan, sondern Gott hatte einen Plan.
  • Das Volk Israel musste 7 Tage lang um die Stadt ziehen. Dies brauchte Geduld! – Der liebe Gott hilft, aber dann und so wie es seinem Plan entspricht.
  • Die Menschen auf den Stadtmauern belächelten das Volk. Die Israeliten zweifelten wohl auch, ob das Herumlaufen Sinn macht. – Sie haben Gott vertraut und den Mut aufgebracht, genau nach Gottes Willen zu handeln.
  • Nicht nur einzelne Kundschafter zogen um die Stadt, das Volk ging gemeinsam. – In der Gemeinschaft ist vieles möglich.
  • Rahab und ihr Haus wurden bei der Eroberung verschont, es wurde ihr so versprochen. – Gott hält alle seine Versprechen. (Wir können das leider nicht immer.)
  • In der Bundeslade lagen die Tafeln mit den zehn Gebote. ­ Die zehn Gebote sind Gottes Wille, wir wollen versuchen, sie zu halten.

Die zehn Gebote in unserem Alltag:

Zum Beispiel «Du sollst nicht stehlen.» und «Du sollst nicht lügen.»
Haribos werden verteilt. Eines liegt noch in der Küche, für die Schwester, welche später nach Hause kommt. Du hast aber auch noch Lust auf die Süssigkeit! Schwupps ist sie in deinem Mund verschwunden. Auf die Frage der Eltern, wo das verbleibende Haribo sei, zuckst du mit den Achseln: «Weiss ich doch nicht…»

Rat des Apostels: Sei achtsam! So schnell sind Gottes Gebote übertreten.

Zum Beispiel «Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren (gern haben).»
Jesus hat dieses Gebot noch ausgeweitet: Du sollst alle Menschen gernhaben, ja sogar deine Feinde.

Ein Kind wird in der Schule arg gehänselt. Ja, für wen bete ich nun? Bete ich für mich? Dass es mir wieder gut geht und das hänselnde Kind mich endlich in Ruhe lässt? Oder bete ich für das andere Kind? Dass es dem anderen Kind gut gehen kann und es mich nicht mehr zu hänseln braucht?

Rat des Apostels: Beides! Beten wir für das andere Kind, aber beten wir auch für uns.

Ein Gedanke von Bischof Thomas Wihler in seinem Mitdienen:

  • Gott hat die Mauern von Jericho nicht einfach so einstürzen lassen. Das Volk musste etwas tun. ­ Der liebe Gott will etwas mit uns machen. Er hat einen Plan mit dir! «Sei mutig!», sagt Gott. «Vertraue mir!». Wir wollen mithelfen, seinen Plan umzusetzen.

Als Abschluss des Gottesdienstes erfolgte der Befehl des Apostels: «Erhebt ein Geschrei!» ­ und mit grossem Gekrache stürzte die von den Kindern erbaute Stadtmauer ein: Welch ein Spektakel!

HolzBauWelt ist ein Projekt-Angebot des Bibellesebunds Schweiz (BLB). Herzlichen Dank für die tolle Unterstützung und danke, dass der Bibellesebund-Anhänger die riesige Menge Holzklötzchen nach Ostermundigen brachte.

 

Text: Anita Bühlmann
Fotos: Olivier Winkler
Bearbeitung: Brigitte Landmesser