Gemeinde-
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Den Himmel auf Erden finden

04.11.2022

Vertreter von fünf Kirchen aus Grenchen präsentierten anlässlich der «Woche der Religionen» im Kanton Solothurn ihre persönlichen Vorstellungen vom Himmel. Eindrücklich zeigten sich die Gemeinsamkeiten in der Vielfalt.

 
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Auf dem Flugfeld Grenchen, wo täglich Flugzeuge abheben, blieben die Zuhörenden gespannt am Boden. Wie stellst Du dir den Himmel vor? Diese «provokative» Frage diente als Grundlage für die vielfältigen Beiträge.

Für den römisch-katholischen Pfarrer Wieslaw Rreglinski steht die Harmonie im Zentrum, wie sie sich im Chorgesang zeigen kann. Am Beispiel eines Filmvortrages beschrieb er seine Vorstellung von himmlischem Gesang.

Durch die Theologin Eleni Kalogera wurde das Publikum auf eine Reise zu unterschiedlichen Kuppeln sakraler Gebäude mitgenommen. Diese architektonische Form als christliches Symbol des Himmels überwölbe, was uns heilig sei.

Als Vertreter der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Grenchen-Bettlach sprach Roger Juillerat. Er schilderte einzig mit Worten seine Sicht auf den Himmel, den Ort der Gemeinschaft des liebenden Gottes mit den Menschen.

Der Seelsorger Andreas Grossglauser aus der neuapostolischen Gemeinde Grenchen verwies auf das Gebet «Vater unser». Sein Fazit: «Durch Jesus haben wir alle ein Stück Himmel in uns.» Für ihn gehört zum Himmel auch der Glaube an das Jenseits.

Claudia Dahinden und Christian Ringli von der christlichen Gemeinschaft «Bewegung Plus» fassten ihre Ausführungen zusammen: «Der Himmel ist da, wo ich mich ganz an Gott und andere verschenken kann». Gottes Reich werde so auch durch uns sichtbar gemacht.

Beim anschliessenden Apéro nutzten die Teilnehmenden die Zeit, um sich rege über ihre Vorstellung des Himmels auszutauschen. Schnell war man sich einig, dass durch Gemeinschaftspflege jederzeit ein Stück davon auf Erden möglich ist.