Gemeinde-
und Bezirkssuche

Altes vergeht, Neues entsteht

17.07.2022

Bezirksapostel Jürg Zbinden besuchte die Gemeinde Horgen im neu gebildeten Bezirk Zürich-See. Der Bezirksälteste Roland Keller begleitete ihn. Als Grundlage zum Gottesdienst diente das Bibelwort aus dem 2. Korinther, Kapitel 5, Vers 17: „Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.

 
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Der Bezirksapostel richtete zu Beginn des Gottesdienstes herzliche Grüsse aus von Apostel Thomas Deubel und Bischof Ruedi Fässler. 


Seine einleitenden Gedanken waren geprägt durch das vom Chor vorgetragene Lied "Gott, Herr und Schöpfer" - eine wunderschöne Einstimmung auf das Textwort. Das Lied zeigt den Werdegang des Menschen auf. Es beginnt mit der vollkommenen Schöpfung unseres himmlischen Vaters, der alles gemacht hat und für die Menschen paradiesische Zustände schuf. Dann folgte der Sündenfall und damit verbunden die Distanz zu Gott, welche so nicht blieb. Denn Gott sandte seinen Sohn, welcher für uns sein Leben opferte und damit die Vergebung der Sünden ermöglichte. Die letzte Strophe beinhaltete die Einstimmung auf das Textwort: «Gott unser Vater ist der Schöpfer neuen Lebens und er führt uns dem grossen Ziel entgegen».


Weiterführend legte der Bezirksapostel der Gemeinde folgende Kerngedanken in die Herzen:



  • Apostel Paulus hat in Bezug auf das Textwort eine prägnante Zusammenfassung geschrieben über das, was Gott über die Jahrhunderte vorhatte und schliesslich zur Tatsache machte.

  • Ist jemand in Christus - was bedeutet das denn? Aus seinem Opfer das zu nehmen, was wir brauchen, um eine Zukunft, eine Perspektive zu haben, aber auch um hier auf Erden schon einen tiefen Sinn unseres Lebens zu sehen.

  • Spüren wir, dass wir in Christus sind? Spüren wir die Verbindung und hat es Auswirkungen?

  • Konnte Gott etwas Neues in uns schaffen? Aus seiner Gnade und Liebe entsteht auch bei uns etwas Neues! Dies dürfen wir uns von keinem Geist rauben lassen. Kein Gedanke soll uns davon abbringen, dass uns Gott liebt und dass er Neues schaffen will.

  • Die neue Kreatur bedeutet Tiefgang - nicht oberflächlich durch das Leben gehen, vermeintlich sorglos ohne eine Beziehung zu Gott und gleichgültig gegenüber dem Nächsten. 

  • Kein Neid – beim Beispiel von Kain und Abel war noch keine neue Kreatur entstanden, „der alte Adam“ war noch sehr wirksam. Wenn wir in Christus sind, können wir den Neid bekämpfen und freuen uns an den Erfolgen unserer Mitmenschen.

  • Das Alte ist vergangen. Dies zu erreichen ist ein täglicher Kampf und eine grosse Herausforderung! Die alten Muster, Ansichten und Vorurteile sind noch immer vorhanden.

  • Das gehört zum „alten Menschen“. Lassen wir den himmlischen Vater Neues erschaffen. Nehmen wir dieses Gnadengeschenk an, denn Altes muss vergehen, damit Neues entstehen kann!

  • Gott liebt uns wie wir sind. Wir dürfen stolz darauf sein, was wir sind und was uns einzigartig macht. Gott will keine Uniformität, er lässt Vielfalt zu, lässt uns unsere Persönlichkeit leben. Aber er möchte uns weiterentwickeln.


Abschliessend sprach der Bezirksapostel an, was Neues verhindern könnte. Dazu zählen Enttäuschungen, die wir alle hinnehmen müssen. Insbesondere wenn uns sogar Freunde enttäuschen, ist dies schwer verkraftbar. Dann soll uns der Herr Jesus als grosses Vorbild dienen. Auch er musste Enttäuschungen hinnehmen, zum Beispiel, als ihn Petrus verraten hatte. War er nachtragend? Hat er ihn verstossen? Nein, er hat ihm vergeben. So wollen wir es auch tun.


In seinem Predigtbeitrag erwähnte der Bezirkskälteste Roland Keller, dass wir grosse Freude haben dürfen, weil eine neue Kreatur entstanden ist. Die alte Kreatur war aber nicht nur schlecht, sie war einfach fokussiert auf das Irdische.


Wir erhalten eine neue Identität, sozusagen "eine neue DNA" durch Jesus Christus. Es gibt auch eine neue Kultur und eine neue Sprache. Dadurch entstehen Frieden und Ruhe in unseren Herzen. Geben wir dieser neuen DNA immer wieder Raum, so werden wir wunderbare Dinge erleben, oft wenig Spektakuläres, aber Wohltuendes!


Nach der Feier des heiligen Abendmahls empfingen der Bezirksälteste des Bezirks Zürich-See und der Gemeindevorsteher Roland Studer stellvertretend das Abendmahl für die Entschlafenen. Diese Handlung wurde eingeleitet vom Chor mit dem Lied „Ach, könnte ich schon wallen“ und fand mit dem von der Orgel vorgetragenen Stück «Christus der ist mein Leben» seinen Ausklang.