Gemeinde-
und Bezirkssuche

Dankbarkeit ist ein Lebensgefühl

12.01.2022

Einen ganz besonderen, nachhaltig bewegenden Wochengottesdienst erlebten die Geschwister und Gäste am Mittwoch, den 12. Januar 2022. Unser Bezirksapostel, der Bischof sowie weitere Amtsträger des Bezirks Mittelland besuchten die Gemeinde. Grund dafür war die Heilige Versiegelung zweier Kinder und die Ordination eines Priesters.

 
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Der Bezirksapostel sprach zum Bibelwort aus dem Brief von Paulus an die Kolosser, Kapitel 2, 6-7:


«Wie ihr nun den Herrn Christus Jesus angenommen habt, so lebt auch in ihm und seid in ihm verwurzelt und gegründet und fest im Glauben, wie ihr gelehrt worden seid, und seid reichlich dankbar.»


Nach einem herzlichen Willkommensgruss ging der Bezirksapostel kurz auf das Eingangslied «Näher, mein Gott zu dir» ein. Er fragte: «Jesus Christus ist uns jetzt nahe, er ist unter uns. Fühlst du das, nimmt das deine Seele wahr?» und erklärte sogleich, wie dies zu bewerkstelligen sei: Indem alles Trennende wegfällt! Wie denn? Durch die Hinnahme der Sündenvergebung einerseits – durch unsere Reue und offenen Herzen andererseits. So finden wir Gottes Nähe.


Einige wichtige Aussagen aus der Predigt:



  • Wie ihr nun den Herrn Christus Jesus angenommen habt, so lebt auch in ihm
    «Den Herrn annehmen, das ist das Entscheidende!», so der Bezirksapostel. Das bedeute auch, das Evangelium als Ganzes anzuerkennen, also Feindesliebe zu üben und die eigene Meinung zurückzustellen. Es gelte, im Glauben entscheidungsfreudig zu sein und den himmlischen Vater ehrlichen Herzens anzunehmen.

  • und seid in ihm verwurzelt und gegründet
    Wozu dient die Wurzel einer Pflanze? Sie versorgt und nährt die Pflanze mit Wasser. Wir wollen fest im Gemeindegarten verwurzelt sein. Bedenke, da wächst keine Monokultur! Wir sind unterschiedlich und dienen uns gegenseitig mit unseren Gaben und Fähigkeiten. Geistig bildet Jesus Christus den Grund, in dem wir verwurzelt sind – der richtige Nährboden für alle, um zur neuen Kreatur heranzuwachsen. Jesus Christus ist auch der Eckstein, wir sind in ihm gegründet. Das gibt Sicherheit in schwierigen Zeiten, wir brauchen uns nicht zu ängstigen.

  • und fest im Glauben, wie ihr gelehrt worden seid
    Wenn wir unseren Glauben anwenden, dann können wir ihn auch erfahren. Der Heilige Geist lehrt und warnt uns. Ihm Raum zu geben, lohnt sich!

  • seid reichlich dankbar
    «Dankbarkeit ist ein Lebensgefühl!» erklärte der Bezirksapostel. Danke ist schnell gesagt, aber aufrichtige Dankbarkeit gilt es zu leben. Sich vor Augen zu führen, wofür man dankbar sein kann, lenkt die Gedanken in die richtige Richtung.


Nach dem Zwischenlied «Gott ist wie Licht in der Nacht» öffnete uns Bischoff Keller sein Herz. Prägnant ergänzte er oben genannte Punkte mit wertvollen Impulsen:



  • Zum Eingangslied: Was geschieht, wenn wir Gott näherkommen? Gott wird grösser, wir können ihn berühren, er kann uns berühren und uns an der Hand nehmen.

  • Gegründet und verwurzelt sein, ja – aber woher ziehst du die Kraft? Der Strauch im Garten treibt beim Nachbarn aus, meterweit vom Wurzelballen entfernt. Geistigerweise ist das auch möglich. Man kann in der Kirche ein und aus gehen und die Kraft trotzdem anderswo beziehen.

  • Zur Dankbarkeit: Ein Zitat von Thomas von Kempen: "Du sollst dankbar sein für das Geringste und du wirst würdig sein, Grösseres zu empfangen."


Zur Vorbereitung auf die Sündenvergebung wurde das Busslied zu Orgelmusik von einer Schwester in Mundart gesprochen.


Vor der Spendung des Heiligen Geistes sprach der Bezirksapostel von «heiligen Momenten und besonderen Augenblicken», die nun folgen würden. Er dankte den Eltern, dass sie ihre Kinder vor den Altar des Herrn brachten. Auch die beiden Kinder sollen durch den Segen Gottes im Gemeindegarten verwurzelt sein, wachsen und gedeihen.


Musik-Mix: Alle eure Sorgen werfet auf ihn, denn er sorgt für euch. Habe deine Lust am Herrn, er wird’s wohl machen.


Besser hätte man die Ordination unseres Priesters nicht einläuten können. Der Bezirksapostel versprach dem neuen Amtsträger, dass er nun geheiligt und gesegnet werde zum Dienen in Demut und im Sendungsbewusstsein, dass Gott wirkt.


Das Schlusslied «Ich will den Herrn loben» drückte aus, was unsere Herzen empfanden.