Gemeinde-
und Bezirkssuche

Woche 28 / 2022

12.07.2022

Es gab nur eine kurze Atempause zwischen der Reise in den Kongo und dem Programm der folgenden Woche.
Am Mittwochmorgen geht es bereits wieder Richtung Süden. Die Kinder aus Norditalien und aus dem Ticino sind im Sommerlager in der Leventina in Catto, oberhalb von Quinto. Zum Glück gibt es Navigationsgeräte und so finden wir die Unterkunft auf Anhieb.

 
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Die Kinder haben am Vortag in einer Berghütte übernachtet und sind in einer mehrstündigen Wanderung nach Catto zurückgekehrt. Murmeltiere, Kühe und Ziegen gehören jetzt zu ihrem Erfahrungsschatz. Die Stunden der Gemeinschaft und das gemeinsame Mittagessen sind viel zu schnell vorbei. Arrivederci, buon proseguimento, alla prossima!


Die kurze Zugfahrt nach Dietikon im Limmattal brachte mich am Freitagabend zu den Jugendlichen der Bezirke Zürich Nord-Ost und Nord-West. An diesem Abend interessierten sich die jungen Glaubensgeschwister für mein Erleben im Kongo, weiter hatten sie Fragen zu meiner Tätigkeit und zu Glaubensinhalten. Mit grossem persönlichen Einsatz war dieser Anlass organisiert worden und auch die Verpflegung am Schluss stammte aus Eigenproduktion. Viel zu schnell war auch diese Begegnung vorbei.


Nach Italienisch und Berndeutsch war nun Französisch angesagt. Am Bahnsteig in Genève wurden wir bereits von Bezirksapostel i.R. Armin Studer erwartet. In ihm hatten wir für das weitere Programm einen Chauffeur und Begleiter. Vor einigen Monaten hatte er spontan das Angebot gemacht, dieses Wochenende zu organisieren, was wir sehr gerne angenommen haben.


Am Samstagabend war Gottesdienst in Thonon-les-Bains, auf der linken, französischen Seite des Lac Léman. In dieser kleinen, glaubensstarken und freudigen Gemeinde wurden wir bereits erwartet. War der Gottesdienst jetzt um 18.00 Uhr oder um 18.30 Uhr? Die verschiedenen Programme sahen unterschiedliche Zeiten vor. Da die Gemeinde vollständig anwesend war, begann der Gottesdienst um 18.15 Uhr. So hatten wir nach dem Gotterleben im Wirken des Heiligen Geistes noch etwas länger Zeit zur Gemeinschaftspflege. Mit viel Liebe und grossem Einsatz war alles vorbereitet worden – sowohl die vorgetragene Musik, der tolle Altarschmuck mit Blumen aus dem Garten einer Glaubensschwester, als auch die Verpflegung mit Speise und Trank – und so konnten wir es vor, während und nach dem Gottesdienst geniessen.


Strahlender Sonnenschein von einem wolkenlosen Himmel erwartete uns am Sonntagmorgen. Die Reise ging in die ostfranzösische Alpenstadt Annecy am gleichnamigen See. Die pittoreske Altstadt erinnert mit ihren Kanälen an Venedig. Für eine Besichtigung war allerdings keine Zeit und die war auch nicht der Grund für die Reise. Am Eingang zu dieser Altstadt ist rechterhand der Ort, wo sich die Gemeinde zum Gottesdienst versammelt. Auch diese Gemeinde ist einmalig: Die Geschwister aus unterschiedlichen Nationen gehen gemeinsam den Glaubensweg. Schwerpunktmässig kommen sie aus dem Kongo und Angola. Ich fühlte mich zurückversetzt an das Erleben vor einer Woche im Kongo. Auch die vielen Kinder, die z.T. sogar im Chor mitsangen, bestärkten diesen Eindruck. Der Chor begeisterte mit Liedern in Suaheli und natürlich Französisch. Es waren auch nigerianische Gäste anwesend, so dass die Predigtzugabe in Englisch erfolgte. Zur grossen Freude der Gemeinde konnten ein Kindlein versiegelt und ein Diakon ordiniert werden. Bewegende Momente erlebten wir auch in der Feier des Heiligen Abendmahls für die Entschlafenen.


Wie bereits in Thonon-les-Bains war auch in Annecy alles mit viel Engagement und grosser Liebe bereitet worden, was auch für den anschliessenden Aperitif gilt. Au revoir, à bientôt!


Das Erlösungswerk des Herrn fasziniert durch die Vielfalt wie auch durch das Einssein und Zusammenwachsen als Brautgemeinde.