Gemeinde-
und Bezirkssuche

Apostel Keller besuchte die Gemeinde Regensdorf und brachte ein Geschenk mit

23.11.2023

Apostel Reto Keller besuchte die Gemeinde Regensdorf und diente mit dem Wort aus Lukas 10,38: „Als sie aber weiterzogen, kam er in ein Dorf. Da war eine Frau mit Namen Marta, die nahm ihn auf.“

 
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Das Wort handelt von den Schwestern Maria und Marta in Betanien, wo Jesus gerne verweilte und Ruhe und Frieden fand. In der Schrift wird Maria als diejenige bezeichnet, welche das gute Teil hatte, obwohl oder gerade weil sie ‚nur zu Füssen Jesus sass und ihm zuhörte‘. Der Apostel wies darauf hin, dass auch Marta ein gutes Teil hatte, denn als Lazarus starb und Jesus nach Betanien kam, ging sie ihm entgegen (Maria blieb zu Hause) und sprach: „Herr, wärst du hier gewesen, mein Bruder wäre nicht gestorben. Aber auch jetzt weiß ich: Was du bittest von Gott, das wird dir Gott geben. Jesus spricht zu ihr: Dein Bruder wird auferstehen. Marta spricht zu ihm: Ich weiß, dass er auferstehen wird bei der Auferstehung am Jüngsten Tage. Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, ob er gleich stürbe; und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das? Sie spricht zu ihm: Ja, Herr, ich glaube, dass du der Christus bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommt“ (Johannes 11,20-27). Welch grossartiges Erleben für Marta. Marta ist uns ein grosses Vorbild des Glaubens und des Dienens. Sie nahm Jesus in ihr Haus auf, stellte ihre Bedürfnisse in den Hintergrund und sorgte für das Wohl ihres Gastes. Sie war nicht nur Hörerin, sondern auch Täterin. Es braucht eben beide – die Maria- und die Marta-Einstellung.

Betanien soll auch in der Gemeinde wahrnehmbar sein, wo jede Person sich geborgen fühlen kann. Ein Ort, an dem man sich besinnen kann, wo man füreinander da ist. Ein Ort, wo das Wesen Jesu wahrnehmbar ist. In Betanien geschahen markante Ereignisse, nebst dem Wunder der Auferweckung des Lazarus auch die Himmelfahrt Jesu Christi.

In seiner Predigt bezog sich der Apostel auch auf das Lied des Chores: „Alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn“ (Kolosser 3,17). Wenn wir etwas tun, dann wollen wir das als Christen tun, im Bewusstsein, dass Jesus unser Vorbild ist. Wir wollen versuchen, sein Evangelium in unser Handeln einfliessen zu lassen.

Der Apostel brachte der Gemeinde auch ein Geschenk mit – er ordinierte eine junge Glaubensschwester zur Diakonin.

Den fulminanten Schlusspunkt dieses besonderen Gottesdienstes setzte der Chor mit dem Lied: „This little light of mine“.