Gemeinde-
und Bezirkssuche

Woche 12 / 2022

22.03.2022

Nun ist es also soweit. In wenigen Minuten wird der Flieger Richtung Fuerteventura abheben. Nachdem klar war, dass meine Reise nach Cuba nicht wie geplant stattfinden konnte, haben Apostel Camenzind und ich sofort recherchiert, ob als kurzfristiger Ersatz nicht eine andere spanischsprechende Gegend als Reiseziel möglich wäre.

 
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Dabei könnten die Gottesdienste aufgenommen und nach Cuba zu den Geschwistern übermittelt werden. Dadurch ergäbe sich eine besondere Verbindung und wenigstens wäre ein Besuch mit dem Herzen möglich. Bald war klar, dass sich die kanarischen Inseln sehr gut eignen, weil es dort fünf Gemeinden auf den verschiedenen Inseln gibt und somit fünf Gottesdienste weitergegeben werden könnten. Nach intensiven Abklärungen durch den Bezirksvorsteher und der Brüder und Geschwister vor Ort nahm dieser Plan rasch Gestalt an und innert ganz kurzer Zeit stand die Reise. Danke an alle im Bezirk Canarias für ihre Flexibilität und Improvisationskunst.


Auf dem ganzen Flug von Zürich nach Fuerteventura begleitete mich der Saharastaub und erwarte mich auch auf dem dortigen Flughafen. Zudem machte die Insel ihrem Namen alle Ehre, erwartete mich doch ein starker Wind. Apostel Camenzind war etwas früher von Milano kommend gelandet. Bezirksältester Alganza von Málaga und Bezirksevangelist Ruthardt von Tenerife Norte trafen kurze Zeit später ein. Zusammen mit der kleinen Gemeinde erlebten wir den ersten Gottesdienst dieser Reise.


Am Freitag kurz vor Mittag hob der Flieger der inselinternen Fluggesellschaft Binter ab, um 45 Minuten später auf dem Flughafen Tenerife Norte zu landen. Nach einer längeren Unterredung am Nachmittag erfolgte die einstündige Anfahrt nach Tenerife Sur, wo wir zusammen mit den Geschwistern dieser Gemeinde die Begegnung und Gemeinschaft im Gottesdienst erlebten. Vor 21.00 Uhr ist es fast unmöglich, ein Abendessen zu kriegen. Das war auch dieses Mal nicht anders, jedoch das erste Nachtessen unter freiem Himmel in diesem Jahr.


Der Samstag war mit vielen eindrücklichen Erlebnissen angefüllt. Zunächst der Gottesdienst mit der Gemeinde La Laguna und anschliessend der halbstündige Flug auf die Insel La Palma. Dort wurden wir bereits von den Verantwortlichen der asociación «HAGAMOS PUEBLO» erwartet. Gemeinsam ging die gut einstündige Fahrt auf die andere Seite der Insel ins Gebiet, wo Ende letzten Jahres der Vulkan ausgebrochen war und die Lavaströme eine Spur der Zerstörung hinterlassen hatten. Die Begegnung mit Direktbetroffenen und die Besichtigung der Örtlichkeiten, wo unsere Stiftung Humanitas Hilfsgelder gesprochen hatte, waren sehr eindrücklich und bewegend. Es ist etwas Anderes, ob eine Naturkatastrophe in Berichten der Medien mitverfolgt wird, oder direkt am Ort ein Einblick möglich ist. Persönlich konnte ich mich überzeugen, dass die Spende unserer Stiftung sinnvoll und notlindernd eingesetzt wird. Bei einbrechender Nacht trat ich die Rückfahrt zum Hotel nachdenklich und die Eindrücke verarbeitend an.


Der Sonntag begrüsste uns mit strahlendem Sonnenschein, nachdem die beiden Tage zuvor dichte Wolken, der Saharastaub und ein wenig Regen unsere Begleiter gewesen waren. Eine eineinhalbstündige Autofahrt mit unzähligen Kurven durch die bergige Inselwelt brachte uns schliesslich zu den Geschwistern nach Las Tricias auf La Palma. Auch hier wie bereits überall zuvor war es ein bewegendes Wiedersehen. Im kleinen Kreis erlebten wir das Walten Gottes und durften auch das Heilige Abendmahl für die Entschlafenen feiern.


Unmittelbar nach dem Gottesdienst ging die Kurvenfahrt zurück zum Flughafen, wo wir das Flugzeug Richtung Las Palmas auf Gran Canaria bestiegen. Nach 50-minütigem, etwas wackligem Flug war die letzte Station auf dieser Reise erreicht. Ganz schnell ging es ins Hotel und dann gleich weiter zur Kirche, wo uns die Geschwister von Gran Canaria bereits erwarteten. Die Gemeinschaft im Gottesdienst und auch nachher liess die Müdigkeit der Reise vergessen. Das gemeinsame Abendessen gab uns Gelegenheit zu einer Rückschau auf alles Erlebte.


Montag war nochmals Reisetag. Der knapp vierstündige Flug brachte mich zurück von 27 Grad Wärme ins inzwischen 9 Grad kühle Zürich. Angefüllt mit der Wärme des Erlebten in den Begegnungen und der Freude im Herzen, geht es in der Glaubensgewissheit frohgemut weiter in die Zukunft.