Gemeinde-
und Bezirkssuche

Woche 47 / 2021

30.11.2021

Der Hauptort des Kantons Ticino, Bellinzona, war am vergangenen Donnerstag ausser Programm das Ziel. Die Zugfahrt ging allerdings vorerst nur bis Schwyz. Mit einem Ruck standen wir still und während der nächsten 40 Minuten ging nichts mehr. Vorsorglich orientierte ich Apostel Camenzind, dass er allenfalls an meiner Stelle als Dienstleiter einspringen müsste.

 
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Nach vielen Rangiermanövern und vertröstenden Durchsagen konnte die Weiterfahrt doch noch erfolgen. Dank der Tatsache, dass der Gottesdienst dort um 20.15 Uhr beginnt, erreichte ich unsere Kirche noch rechtzeitig. In diesem Gottesdienst durfte die Gemeinde Bellinzona in der Ordination eines jungen Priesters ein besonderes Geschenk aus der Hand Gottes empfangen.


An diesem Abend war bei der Bahn irgendwie der Wurm drin. Der Zug von Milano nach Zürich hatte auch auf dem Heimweg fast eine Stunde Verspätung.


Wieder einmal war eine Programmänderung notwendig. Meine Reise nach Sighisoara, Rumänien, konnte aufgrund der schwierigen Pandemieverhältnisse nicht stattfinden. Weite Teile von Rumänien sind im Lockdown. 


Trotzdem bestieg ich am Samstagmorgen zuversichtlich und frohgemut den Zug Richtung Milano und dort den Hochgeschwindigkeitszug «Frecciarossa» nach Torino.  Dieses Mal funktionierte alles reibungslos. Die kleine, aber starke Gemeinde in der Hauptstadt der Region Piemont im Norden Italiens ist Ziel meines Besuches an diesem ersten Adventssonntag. Obwohl der Organist und seine Gattin von zuhause zum Gottesdienst 120 Kilometer fahren, sind sie immer anwesend. Vor geraumer Zeit hatte er mir eine Mail geschrieben und den Wunsch geäussert, ob ich nicht wieder einmal nach vielen Jahren die Gemeinde besuchen könne. Noch nie in den vergangenen 20 Jahren habe ein Bezirksapostel die Gemeinde besucht. Damals gab es meinerseits keine Zusage, sondern einfach den Hinweis, dass es irgendwann bestimmt eine Gelegenheit dafür geben werde. Schneller als erwartet konnte ich nun diesem Wunsch nachkommen. Gemeinsam konnten wir uns durch das Wirken des Heiligen Geistes den Glauben stärken lassen.


Erfüllt mit grosser Dankbarkeit über die erlebte Gemeinschaft, reiste ich aus dem sonnigen Torino zurück an die frisch verschneiten Gestade des Zürichsees.