Gemeinde-
und Bezirkssuche

Woche 45 / 2021

16.11.2021

Bereits darf ich wieder in den italienischen Sprachraum des Arbeitsbereiches reisen. An diesem Mittwoch geht es mit dem Zug nach Lugano und von dort mit Apostel Camenzind nach Milano. An diesem Abend soll Bischof De Lazzari als Bezirksvorsteher des Bezirkes Italia Nord Ovest abgelöst werden.

 
/api/media/519512/process?crop=fixwidth&filetype=jpg&height=1500&token=3f280db772e125437743b75ccc5e93a5%3A1692429853%3A5726187&width=1500
/api/media/519513/process?crop=fixwidth&filetype=jpg&height=1500&token=7fc2fc19d4d0b0ea051d1110fe3e071a%3A1692429854%3A2414053&width=1500
/api/media/519514/process?crop=fixwidth&filetype=jpg&height=1500&token=fbefe90d8570d6090509b89a2f65c467%3A1692429854%3A4464039&width=1500
/api/media/519515/process?crop=fixwidth&filetype=jpg&height=1500&token=f579ca9ce421262a261648bdfabadd2c%3A1692429855%3A7511600&width=1500
/api/media/519516/process?crop=fixwidth&filetype=jpg&height=1500&token=3328f0cda8832c245ed0f11d775251d2%3A1692429855%3A3575267&width=1500
 

Der Vorsteher von Milano-Centro, Evangelist Francesco Sperti, wird als neuer Bezirksvorsteher beauftragt und als sein Helfer wird der Vorsteher von Lecco, Evangelist Carlos Adrian Gaetani, ernannt. Damit es auf jeden Fall auf den Gottesdienstbeginn um 20.30 Uhr reicht, fahren wir bereits um 17.00 Uhr von Lugano weg. Staus sind auf dieser Fahrt vorprogrammiert. Erstaunlich zügig kommen wir voran, so dass es zuletzt doch noch für ein Abendessen vor dem Gottesdienst reicht.


Das Wiedersehen nach langer Zeit mit den Amtsträgern, Schwestern und Brüdern berührt und stimmt dankbar. Trotz der grossen Herausforderung, sich unter der Woche zum Gottesdienst in einer Grossstadt wie Milano einzufinden, haben es viele Geschwister möglich gemacht und sind gekommen. Auch das berührt mich. Die vergangenen Monate waren anspruchsvoll und kräftezehrend. Umso grösser ist die Freude auf die Gemeinschaft am Altar Gottes, in seinem Haus. Der liebe Gott stärkt und motiviert seine Kinder stets aufs Neue und gibt an Seelenspeise, was zeitgemäss und nötig ist. Mit Bewegung erleben wir die Handlungen und freuen uns auch, miteinander zum Lob Gottes singen zu können.


Am Freitagmorgen nehmen wir in unserer Kirche in St. Gallen Abschied von einem treuen Gottesknecht und Diener. Am vergangenen Samstag ist nach schwerer Krankheit unser geschätzter und geliebter Bezirksevangelist in Ruhe, Franzl Berger heimgegangen. Viele Brüder und Schwestern haben es sich nicht nehmen lassen, dem Verstorbenen die letzte Ehre zu erweisen. So hat sich eine grosse Gemeinde versammelt. Gemeinsam empfangen wir den Trost Gottes und gedenken eines tief gläubigen, treuen und liebenden Eiferers für die Sache des Herrn.


Ein nebelverhangener, verregneter Sonntagmorgen ist angebrochen. Das Wetter kann die Vorfreude auf den Gottesdienst nicht trüben. Gemeinsam mit Bischof Fässler geht die Reise nach Winterthur. Nach Jahresprogramm war ursprünglich ein Bezirksgottesdienst vorgesehen. Jetzt sind wir einfach glücklich, Gott im Schoss der Gemeinde Winterthur zu erleben. Der Bezirksgottesdienst ist nicht einfach abgesagt, sondern lediglich verschoben.


In freudiger Erwartung begrüssen wir einander. Was hat der liebe Gott uns heute bereitet? Die Antwort können wir erst nach dem Gottesdienst geben. Eines ist sicher: er wird uns auch heute an seiner Gnadenfülle teilhaben lassen und reichlich zuteilen.


Kräftig singt die Gemeinde: Auf und mache dich bereit, Jesum Christum zu empfangen! Ja, wir sind bereit und freuen uns, den Herrn jetzt im Gottesdienst und bald schon als Bräutigam zu empfangen. Chor und Orchester wechseln sich ab und singen und spielen uns in die Herzen. Es ist ein Festtag für die Gemeinde. Der Gemeinde Winterthur werden ein Priester und ein Diakon geschenkt. Die Dankbarkeit darüber ist spürbar. Während der Ordinationshandlung erfüllt sich das Bibelwort aus dem Gottesdienst für Amtsträger unseres Stammapostels: «Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft vollendet sich in der Schwachheit.» (2. Korinther 12,9a). Bei der Ordination des Priesters habe ich doch tatsächlich vergessen, die mit dem Priesteramt verbundenen Vollmachten weiterzugeben. So empfängt der Priester diese noch separat nach erfolgter Ordination des Diakons. Ich bin immer wieder auf die Gnade Gottes angewiesen. Für uns Menschen ist unser Handeln fehlerbehaftet und unvollkommen.


Nun geht es hinein in eine sehnlichst erwartete Woche: Der Stammapostel hat alle Bezirksapostel und Bezirksapostelhelfer nach Zürich zur zweiten Versammlung in diesem Jahr eingeladen. Von Herzen danke ich – auch im Namen der Teilnehmenden – für alle Gebete und unterstützenden Gedanken.