Gemeinde-
und Bezirkssuche

Mutig neues Erschaffen

17.02.2022

Bischof Thomas Wihler besuchte am Donnerstagabend, 17. Februar, die Gemeinde Murten. Begleitet wurde er vom Bezirksvorsteher Bern-Süd und dessen Stellvertreter.

 
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Zu Beginn des Gottesdienstes erinnerte Bischof Wihler an den Stammapostel-Gottesdienst, der vor fast genau einem Monat in Ostermundigen stattgefunden hatte und verwies auf dessen Schwerpunkt: "Das Neue, was Gott schaffen will". Bezugnehmend auf das Eingangslied des Chores («Mut, harre auf den Morgen») wies er darauf hin, dass es Mut brauche, Neues zu erschaffen und ermutigte die Glaubensgeschwister, die Herzen zu öffnen, damit der liebe Gott neue Freude, sowie Mut, Frieden, Zuversicht und neue Kraft geben kann.


Jesus unser Vorbild im Erschaffen des neuen Wesens
Jesus Christus lebte in seiner ganzen Existenz stets nach dem Willen Gottes. Dazu brauchte er viel Mut. Den neuen Menschen möchte der liebe Gott auch in uns erschaffen. Der Bischof erwähnte, dass es zum Beispiel auch Mut benötige, gegen die eigene Bequemlichkeit anzukämpfen. Er ermutigte uns, gerade deshalb wieder mutig aufzustehen, weil Gott mit uns einen neuen Weg gehen und aus uns neue Menschen machen möchte. Das neue Wesen Jesus soll sich in uns entwickeln und vollenden, um einen neuen unsterblichen Leib für die Gemeinschaft mit Gott zu erhalten.


Der Stammapostel erwähnte in seinem Dienen im Januar, dass dieses Leben bereits in uns angelegt sei und sich entwickle. Der Bischof nahm Bezug auf den Römerbrief, in dem Paulus darauf hinwies, dass die Schöpfung seufzt und klagt und das Unvergängliche endlich hervorbricht. Es soll der Wunsch in uns sein, dass das Unsichtbare in uns immer mehr zum Leben kommt.


Gemeinschaft untereinander
Ein weiterer Aspekt aus dem Bibelwort zum Gottesdienst aus 1.Korinther 10,16 wurde beleuchtet:


«Der Kelch des Segens, den wir segnen, ist der nicht die Gemeinschaft des Blutes Christi? Das Brot, das wir brechen, ist das nicht die Gemeinschaft des Leibes Christi?»


Der liebe Gott möchte Neues schaffen - in der Gemeinde und bei jedem Einzelnen. Paulus bezeichnete die Gemeinde als "Leib Christi", in dem jedes verschiedene Aufgaben und Gaben erhalten hat, die im Zusammenspiel ein Ganzes ergeben.


Das Heilige Abendmahl ist ein Zeichen der «Gemeinschaft des Blutes Christi» und der «Gemeinschaft des Leibes Christi». Es ist ein Gemeinschaftsmahl und für den Einzelnen das demütige Bewusstwerden der Gnade. Für die Gemeinde ist es ein Zeichen der Gemeinschaft trotz all der Unterschiedlichkeiten.


Die Entwicklung der Gemeinde zeigt sich darin, dass sich jedes der Gnade Jesu bewusst ist, und dem Nächsten leichter Fehler zugestehen kann. Die Gnade prägt das Miteinander. Das Abendmahl ist ein Bund mit Gott, und die Kraft des Heiligen Geistes stärkt die Gemeinde, um sich auf die Wiederkunft Jesus Christi vorzubereiten.


Nach den Wortbeiträgen des Gemeinde- und des Bezirksvorstehers leitete der Bischof über auf das Heilige Abendmahl und wies auf den urchristlichen Auftrag eines jeden Christen hin, welcher im Helfen und in der Unterstützung liegt. Er verdeutlichte das mit dem Bild eines Gänse-Schwarms, der sich stets in einer V-Formation gruppiert. Sobald dasjenige, das vorne ist, die Kraft verliert,  formiert sich der Schwarm neu und das aktuell kräftigste geht an die Spitze der Gruppe.


Der Gottesdienst wurde musikalisch mitgestaltet vom gemischten Chor, dem Klavier und einem Flöten-Ensemble.