Gemeinde-
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Erwartungen

09.02.2022

Der Gemeindevorsteher schrieb dem Apostel Thomas Deubel vor dessen Besuch in Gränichen am Mittwoch, 9. Februar 2022, und teilte ihm die Vorfreude wie auch die Erwartungen mit.

 
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Dem Gottesdienst lag ein Wort aus Johannes 9, 37-38 zugrunde: «Jesus sprach zu ihm: Du hast ihn gesehen, und der mit dir redet, der ist’s. Er aber sprach: Herr, ich glaube, und betete ihn an.» (aus dem Bericht «Heilung eines Blindgeborenen»)


Merkpunkte aus der Predigt


Der Apostel drückte seine Freude aus, in Gränichen sein zu dürfen und erwähnte die Willkommens-Mail des Vorstehers, welche eine freudige Erwartungshaltung zeige. Er stellte der Gemeinde die Frage: «Was erwarten wir vom lieben Gott?»


… dass er uns den Glauben stärkt;
… dass wir ihn, den himmlischen Vater, erleben dürfen (jetzt und im Alltag);
… dass er uns Kraft und Trost schenkt, wenn uns der Boden unter den Füssen wegbricht.


Vorweg: An uns werden Erwartungen gestellt, und wir haben auch welche anderen gegenüber. Wir können und wollen nicht allen gerecht werden – Jesus tat das auch nicht. Er enttäuschte die Israeliten an Palmsonntag, weil er sie nicht von der römischen Herrschaft erlöste. Er wiederum war enttäuscht, als die Jünger einschliefen, als sie im Garten Gethsemane hätten wachen sollen. Wir wollen uns den Glauben stärken lassen, Vertrauen haben und so in Erwartung auf die Wiederkunft Jesus Christi bleiben. Wir dürfen sicher sein: Gott, unser himmlischer Vater, will mit uns Gemeinschaft pflegen, uns den Glauben stärken!


Zum Bibelwort


Der Apostel schilderte die Geschichte des Blindgeborenen.


Auf die Frage der Jünger, ob die Eltern oder der Blinde gesündigt hätten, dass er dieses Los tragen müsse, erklärte ihnen Jesus, es gehe darum, die Werke Gottes zu offenbaren. Jesus strich einen Brei aus Spucke und Erde auf die Augen des Blinden und schickte ihn, sich im Teich Siloah zu waschen. Dieser murrte nicht, sondern hörte zu, als Jesus mit den Jüngern sprach, glaubte und tat, was dieser ihm sagte. Er wurde sehend!


Als er danach von Nachbarn gefragt wurde, wer ihn geheilt habe, antwortete er: «Der Mensch der Jesus heisst!»


Dann brachten sie den Geheilten zu den Pharisäern, die auch wissen wollten, wer solche Wunder tue. Einige Pharisäer bemerkten, dass dieser Mensch nicht von Gott kommen könne, da er den Sabbat nicht heilige. Es wurde angeregt diskutiert. Auf die Frage der Pharisäer antwortete er: «Es ist ein Prophet!» Die Juden fragten die Eltern des Jungen, wer diesen geheilt habe. Diese verwiesen auf ihren Jungen, er sei alt genug für sich selbst zu sprechen. Der Geheilte bekannte sich zu Jesus, verteidigte ihn und bestätigte dessen Wundertat. Aufgrund dessen wurde er aus der Synagoge ausgeschlossen.


Nun fragte Jesus den Jungen: «Glaubst du an den Menschensohn?» Dieser antwortete: «Herr, wer ist’s?», dass ich an ihn glaube.


Die Antwort von Jesus steht im obgenannten Textwort.


Der Apostel zeigte der Gemeinde, was wir daraus lernen dürfen. Der Jüngling hat tatsächlich ein Wunder erlebt. Aber er hat auch



  • zugehört, was Jesus den Jüngern sagte, dass Gottes Werke an ihm offenbar werden sollen und hat geglaubt;

  • nachgedacht, hat Erkenntnis gewonnen und schliesslich Jesus als Christus erkannt;

  • Fragen beantwortet und eine wichtige Frage an Jesus gestellt;

  • über den Glauben, das Erlebte gesprochen, sich bekannt.


Der Apostel erklärte weiter: Wenn wir unseren Glauben stärken wollen, Gott erleben möchten, es unser Wunsch ist, mit ihm Gemeinschaft zu pflegen, Trost brauchen - dann gilt es hinzuhören, was der Heilige Geist uns rät. Danach intensiv darüber nachzudenken, unbedingt sich selbst, den Amtsträgern, den Mitgeschwistern, in der Familie Fragen zu stellen und über den Glauben zu sprechen – uns zu Jesus zu bekennen.