Gemeinde-
und Bezirkssuche

Gott liebt dich

12.06.2022

Am Sonntag, 12. Juni 2022, fand in Bülach ein „Handicapped Day“ statt. Apostel Thomas Deubel hielt einen Gottesdienst für die Geschwister der deutschsprachigen Schweiz, die mit einem Handicap leben. Er verarbeitete das Wort aus 2. Chronik 16, 9: „Denn des Herrn Augen schauen alle Lande, dass er stärke, die mit ganzem Herzen bei ihm sind.“

 
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Der Apostel hatte die Geschwister, die mit einer Beeinträchtigung leben, mit ihren Begleitpersonen zum Gottesdienst und zur gegenseitigen Begegnung in unsere Kirche nach Bülach eingeladen. Anwesend waren auch die Glaubensgeschwister der Gemeinde Bülach und Jugendliche, die das Zusammensein unterstützten.


Gleich zu Beginn des Gottesdienstes unterstrich der Apostel die Tatsache, dass Gott uns liebt. Nicht immer gelingt es uns, dies zu erkennen. Manchmal – insbesondere wenn wir uns schwach und hilflos fühlen – stellen wir uns die Frage nach dem „Warum“. Diese Frage müssen wir nicht unterdrücken. Sie ist im menschlichen Leben ganz normal. Schon die Jünger stellten sie damals dem Herrn Jesus, als sie dem blind geborenen Menschen begegneten. Jesus erklärte: „Es hat weder dieser gesündigt noch seine Eltern, sondern es sollen die Werke Gottes offenbar werden an ihm.“ (Joh 9, 3).


Gott liebt dich. Der Apostel untermalte diese Aussage mit einem auf eine Karte gedruckten Herz. Gott liebt uns alle von ganzem Herzen.


Gott gibt dir Liebe und Frieden. Als Symbol hob der Apostel ein kuscheliges Kissen in die Höhe. Dank der unendlichen Liebe Gottes werden wir immer wieder Ruhe finden für unsere Seele.



  • Gottes Liebe zeigt sich im Plan, den er mit den Menschen hatte. Aus Liebe schuf er sie zu seinem Ebenbild und liess sie in unmittelbarer Gemeinschaft mit ihm leben. Uns ist bekannt, dass die Menschen sich nicht so verhielten, wie Gott es sich gewünscht hatte. Das hatte Folgen: Die Menschen fielen aus der innigen Gemeinschaft mit Gott.

  • Trotz Enttäuschung suchte Gott weiterhin den Frieden mit ihnen. Er wollte die in Sünde gefallenen Menschen wieder bei sich haben und sandte seinen Sohn. Jesus lebte als Mensch auf der Erde und unterbrach dabei die Verbindung zu seinem Vater nie. Durch diese stete Verbindung wird es Jesus möglich sein, auch uns zu erlösen und zu erretten.


Gott gibt dir Halt und Sicherheit. Der Apostel zeigte dazu ein Seil mit Karabinerhaken.



  • Der liebe Gott gibt uns Halt. Jemand fällt in eine Schlucht und findet knapp noch Halt an einem Ast. Er schreit zum lieben Gott: „Ich will an dich glauben, wenn du mich jetzt rettest!“ Die Antwort Gottes könnte sein: „Dann lass den Ast los, ich fange dich auf.“ Hätten wir in dieser Lage das Vertrauen, loszulassen? Denn wir können nicht tiefer fallen als in die Arme unseres himmlischen Vaters.

  • Er gibt uns Sicherheit. Kletterer am Berg sichern sich üblicherweise mit einem Seil. Das verhindert nicht, dass sie ausrutschen. Aber bei einem eventuellen Sturz bietet das Seil Sicherheit. Das sicherste Auffangseil – im übertragenen Sinn – ist die Liebe Gottes.


Gott gibt dir Schutz und Segen. Diese Gaben Gottes symbolisiert der Apostel mit einem Hut.



  • Wir geniessen dann einen optimalen Schutz, wenn wir eine intensive Beziehung pflegen mit Gott, unserem Vater.

  • Der Segen Gottes wirkt als Schutz. Der Schlusssegen beinhaltet die Gnade unseres Herrn Jesu Christi. Wenn wir diesen bewusst aufnehmen, dann setzen wir damit den Hut auf, der uns auf unseren Wegen schützt.


Gott gibt dir Kraft und Heil. Mit einer Taschenlampe setzt der Apostel das Zeichen dazu.



  • Jede Lampe ist eine Quelle des Lichts. Wo Licht ist, ist Leben. So wirkt auch das Heil. Heil ist ewiges Leben und Gemeinschaft mit Gott. Brennen kann die Taschenlampe nur, wenn Batterien drin sind, die Strom (=Kraft) enthalten. Wir alle tragen eine Last, dazu benötigen wir auch Kraft.

  • Dazu eine kleine Geschichte: Ein Mann sah in einer Oase eine kleine Palme und wollte feststellen, was passiert, wenn er dieser Palme einen Stein oben aufsetzt. Er ging davon aus, dass der Baum sterben wird. Aber die Palme legte sich besonders kräftige Wurzeln zu und war in der Lage, den Stein zu tragen. Eine Last kann für uns auch zur Kraft werden.


Bischof Reto Keller erkannte in dem, was wir in diesem Gottesdienst erleben durften, ein Zeichen der Liebe. Er betonte in seinem Mitdienen die Aussage des Textwortes, dass des Herrn Augen alle Lande schauen. Sie schauen auch nach Bülach, sie schauen nach jeder Seele und erkennen alle Verhältnisse. Jede Herausforderung, mit der wir Menschen konfrontiert sind, nehmen sie wahr.


Und das Schöne dabei ist: Gott nimmt es mit seinen Augen nicht nur wahr, Gott stärkt auch. Er stärkt durch liebe Menschen, mit denen wir zusammen sind. Er stärkt durch Fachkräfte, die mit ihren Fähigkeiten Dinge und Möglichkeiten erkennen, die Laien nicht sehen. Gott stärkt uns auch im Geistlichen - durch das Wort, durch das Heilige Abendmahl.


Bezirksevangelist Stefan Schneider äusserte in seinem Predigtbeitrag seinen Herzenswunsch, dass wir alle immer wieder von lieben Menschen umgeben sein mögen, die ihr Herz öffnen und ihre Gaben mit uns teilen.


Wie schon die zuvor gesungenen Lieder stammte auch das Busslied aus dem Kinderliederbuch. Mit dem Lied „Komm, sag es allen weiter …..“ lud der Apostel ein zur Sündenvergebung und zur Feier des Heiligen Abendmahls.


Im Schlussgebet gab der Apostel seiner Freude Ausdruck für die erlebte Gemeinschaft und wies darauf hin, dass nach dem Anlass jedes wieder seinen Weg zu gehen und seine Last zu tragen habe. Dazu bat er den himmlischen Vater um Kraft.

Im Anschluss an den Gottesdienst wurden den handicapped Geschwistern und ihren Begleitpersonen diverse Möglichkeiten geboten, die dem Austausch und der Gemeinschaftspflege dienten (Mittagessen, Spiele, Geschichten hören, Seelsorgegespräche mit Apostel und Bischof).