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Aktive Hilfe für Flüchtlinge aus der Ukraine durch die Neuapostolische Kirche und ihre Hilfswerke

09.04.2022

Mehr als 4 Millionen Menschen, vor allem aus den grossen Städten, verlassen ihr Zuhause. Sie suchen innerhalb des Landes Schutz oder fliehen über die Grenze in die umliegenden Nachbarländer. Dazu gehören auch Moldawien und Rumänien. Seit den ersten Kriegstagen setzt sich dort die Neuapostolische Kirche vor Ort aktiv ein, unterstützt und betreut Flüchtlinge.

 
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Es sind mehrheitlich Frauen, Kinder und ältere Menschen - verzweifelt, erschöpft und vom Leid gezeichnet - die nur mit dem Allernötigsten aus ihrer Heimat geflohen sind. Viele fürchten zudem um das Leben ihrer Angehörigen, die noch in der Ukraine sind.


Moldawien
Unmittelbar nach Beginn des Krieges kamen die ersten ukrainischen Flüchtlinge nach Moldawien, und sofort setzte sich die Neuapostolische Kirche in Moldawien für sie ein. Der Verwaltungsleiter selbst gehört mit zur Krisenkommission der Staatskanzlei der Republik Moldawien.


Die Kirche wurde als temporäres Unterbringungszentrum offiziell registriert und begann umgehend mit der Bereitstellung von Unterkünften. Dazu wurden drei Wohnungen in Chisinau und eine in Singerei gemietet und für die Aufnahme von Flüchtlingen mit dem Nötigsten ausgestattet. Bereits ab dem 6. März konnten diese genutzt werden. In Chisinau wurden die ersten 27 und in Singerei 7 Personen untergebracht und betreut.  


Die Kinder bis 6 Jahre können tagsüber den Kindergarten in der Nähe unserer Kirche in Chisinau respektive im Rathaus in Singerei besuchen. Für die älteren Kinder wurde Online-Unterricht mit ukrainischen Lehrpersonen organisiert und dafür in jeder Wohnung Internet bereitgestellt. Ein Arzt wurde für medizinische Versorgung hinzugezogen. Insbesondere für die Kinder mussten teilweise Kleider und Schuhe beschafft werden, da sie nur Winterkleidung hatten.


Allein in den ersten Wochen konnte so über 50 Betroffenen, die Hälfte davon Kinder, geholfen werden. Sie sind sehr dankbar für die Unterstützung.


Meist bleiben die Flüchtlinge nur einige Tage und gehen danach weiter in andere Länder, nicht zuletzt deshalb, weil es in Moldawien kaum Chancen für Arbeit und damit für ein eigenständiges Leben gibt.


Bis Ende März wurden weitere rund 60 Flüchtlinge auf die Regionen Chisinau, Telenesti, Cucioaia, Corjova und das Distrikt Nord verteilt und vor Ort von neuapostolischen Glaubensgeschwistern aufgenommen und betreut. Zusätzlich wurden in den Kirchengemeinden weitere 50 Personen untergebracht.


Die Situation wird sich in den kommenden Wochen und Monaten nicht ändern, im Gegenteil. Es muss mit immer mehr Flüchtlingen gerechnet werden. Für unsere neuapostolischen Glaubensgeschwister, die vor Ort mit grossem Engagement helfen, bedeutet dies eine Belastung und Herausforderung.


Rumänien
Ein ähnliches Bild zeigt sich in Rumänien. Auch dort kommen seit Kriegsausbruch viele Flüchtlinge an. Die Neuapostolische Kirche vor Ort engagiert sich ebenfalls und hilft dem Roten Kreuz an der Grenze mit der Betreuung der Ankommenden und der Verteilung von lebensnotwendigen Gütern. 


Finanzielle Unterstützung durch die kircheneigenen Stiftungen
Die Stiftung NAK-Diakonia unterstützt die Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen bei neuapostolischen Glaubensgeschwistern und in kircheneigenen Räumlichkeiten mit finanziellen Beiträgen. Einerseits können die Flüchtlinge so mit dem Nötigsten versorgt und andererseits die Betreuenden, die selber nicht viel zum Leben haben, zumindest finanziell entlastet werden.  


Hilfe für die Betroffenen leistet ebenfalls die Stiftung NAK-Humanitas. Sie unterstützt das im Beitrag erwähnte Rote Kreuz Rumänien, damit dieses die dringend benötigte Hilfe an der Grenze leisten kann. Die NAK-Humanitas leistet auch weitere finanzielle Hilfen an kleinere und grössere Hifsorganisationen, die schwerpunktmässig in den Ländern Moldawien und Rumänien, aber auch in der Ukraine selbst Hilfe leisten.


Ein herzliches Danke des Bezirksapostels
Was unsere neuapostolischen Glaubensgeschwister in den betroffenen Ländern leisten, wie sie sich für die Flüchtlinge einsetzen, sie unterstützen und begleiten, ist ein grosses Zeugnis gelebter Nächstenliebe. Die finanziellen Leistungen und nicht minder die durch unsere neuapostolischen Glaubensgeschwister direkte wertvolle Unterstützung der Flüchtlinge sowie auch die Hilfe durch die verschiedenen Hilfsorganisationen ist nur möglich durch die sehr zahlreichen und aussergewöhnlichen Spenden der Glaubensgeschwister in den anderen Ländern des Bezirksapostelbereichs Schweiz. Ich danke Euch allen sehr herzlich dafür!