Gemeinde-
und Bezirkssuche

Die Heiligkeit Gottes

16.07.2022

Apostel Matthias Pfützner diente der kleinen Gemeinde Thusis im Bezirk Graubünden am Samstag um 17:00 Uhr und zog die Geschwister mit der Auslegung der Heiligkeit Gottes in seinen Bann.

 
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Der Apostel legt dem Gottesdienst das Psalmwort aus dem Kapitel 139, Vers 5 und 6 zu Grunde: „Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir. Diese Erkenntnis ist mir zu wunderbar und zu hoch, ich kann sie nicht begreifen“  und stellt diese Aussage in Verbindung mit dem Psalm 99, welcher die Heiligkeit Gottes beschreibt. Apostel Matthias Pfützner predigt zur Gemeinde: „Gehst du in die Kirche und suchst die Heiligkeit Gottes? Suche aber die Heiligkeit und nicht die Augenhöhe zu Gott. Wenn du die Augenhöhe zu Gott suchst, führt dies zu einem Mangel der Heiligkeit. Dann bist du nicht mehr der Anbetende sondern der Anklagende. Gott ist dann nicht mehr heilig für dich, sondern er wird vermenschlicht. Jede Begegnung mit Gott soll dir heilig sein. Gott ist perfekt und er spricht alle fünf Sprachen der Liebe und er spricht sie perfekt. Durch welche der fünf Sprachen fühlst du dich angesprochen?



  • Durch das Wort?
    Wenn Gott durch den Vorsteher, den Priester, einen Bruder oder eine Schwester spricht, ist es dir heilig? Kannst du etwas für dich mitnehmen, das dich durch die nächsten Tage führt? Einen Satz der dich begleitet und dich vielleicht verändert?


  • Durch ein Geschenk?
    Die Gaben Gottes sind ein Geschenk - zum Beispiel die Gabe des Heiligen Abendmahles. Ist es dir heilig, wenn der Priester sagt: „Der Leib und das Blut Jesu ist für dich gegeben“? Fühlst du in diesem Moment die Nähe Gottes?


  • Durch Unterstützung und Hilfsbereitschaft?
    Gott spricht zu dir, vielleicht räumt er dir Steine aus dem Weg, er ist für dich da, er schiebt dich vielleicht an, schickt dir einen Engel an deine Seite. Ist dir diese Sprache der Liebe noch heilig?


  • Durch die Zeit?
    Als Noah die Tiere in die Arche liess, waren der Gepard und der Vogel Strauss sicher bei den Ersten, die in die Arche gingen. Aber Noah hatte Zeit und wartete, bis auch die Schnecke in der Arche war. Gott hat alle Zeit der Welt, er hat Zeit für dich, immer! Ist dir diese Zeit mit Gott heilig?


  • Durch die Zärtlichkeit?
    Gott umarmt dich, er berührt dich. Gott schenkt dir echte und wahre Zuneigung. Schenkst du deiner Schwester und deinem Bruder echte Zärtlichkeit? Spürst du, wenn es ihr oder ihm schlecht geht? Oder erfüllst du vielleicht nur eine Aufgabe?


Es ist egal, was andere denken, sagen oder erwarten von dir. Gott ist für dich da, er erwartet nichts von dir, aber er erwartet DICH! Denn Gott sagt, du bist so wertvoll wie sein Augapfel. Er schaut auf dich und leitet dich. Auch wenn der Weg steil ist, wie es der Altarschmuck zeigt, so bist du auf dem richtigen Weg. Kehr nicht um, mache Halt, orientiere dich und geh weiter. Gott ist mit dir! Wenn du dir bewusst bist: ich bin wertvoll und von Gott beschützt, dann strahlst du Freude und Gelassenheit aus und dies hat auch Auswirkungen auf dein Umfeld.


 


Predigtbeitrag von Priester Peter Erb (Bezirk Wil)


„Spürst du wenn Gott dich umarmt? Lässt du die Umarmung zu? Vor ein paar Tagen habe ich eine Nachricht von einer Jugendlichen erhalten, ihr Leben sei ein totales Chaos: ihr Auslandaufenthalt klappe nicht, sie finde keinen Freund und jetzt sei auch der gewünschte Lehrgang noch voll. Und sie fragte: „Wo ist Gott?“ Ich habe ihr den Vorschlag gemacht, zusammen zu beten und Gott um eine Richtung «wie weiter» zu bitten. Dies haben wir dann getan. Am nächsten Morgen habe ich eine Mail erhalten: „Gott ist perfekt!» Sie habe gestern Abend noch eine Nachricht erhalten. Die Nachfrage des gewünschten Lehrganges sei so gross, dass ein zweiter Klassenzug geführt werde. Dies habe es noch nie gegeben. Seien wir einfühlsam, lass dich umarmen und vertrauen wir auf Gott.“


 


Predigtbeitrag von Bezirksvorsteher Marcel Schildknecht


„Du musst nicht heiliger sein, als du wirklich bist. Gott liebt dich genau so wie du bist. Im Jesaja 43, Vers 19 steht: Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s denn nicht? Ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde.“ Manchmal ist das Leben Wüste und man hat keine Hoffnung mehr. Dann ist man froh, wenn man einen Weg oder einen Wasserlauf erkennt. Gott legt einen Weg in deinem Leben. Manchmal geht der Weg gerade aus, es funktioniert alles und plötzlich verpasst man eine Abzweigung und es funktioniert nichts mehr. Erkennen wir dann Gott mit seinen Geschenken der Liebe? Gott weiss was Morgen ist und mich beruhigt das sehr. Er rüstet uns heute schon für den morgigen Tag aus. Vertrauen wir und gehen wir Schritt für Schritt weiter, dann sind wir plötzlich am Ziel.»


 


Vor der Feier des Heiligen Abendmahles weist der Apostel nochmals auf dessen Heiligkeit hin, dass dies eine zärtliche Berührung Gottes ist, eine Zeit zu Zweit, eine Unterstützung, wie es keine andere gibt. Gott und der Priester, der dir das Abendmahl reicht, haben alle Zeit der Welt!


Das Orchester umrahmt den Gottesdienst mit seinen einfühlsamen Vorträgen und spielt als würdigen und wunderschönen Schlusspunkt das Chorlied „Möge die Sonn dir scheinen“.