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Gemeinsames Bauen - mit Nähe zu Gott

29.09.2021

Apostel Deubel leitete am 29. September 2021 den Gottesdienst der Zusammenführung der Gemeinden Bonstetten und Affoltern am Albis unter diesem Motto.

 
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Das Textwort stammte aus Matthäus 24, 40.41: «Dann werden zwei auf dem Felde sein; der eine wird angenommen, der andere wird preisgegeben. Zwei Frauen werden mahlen mit der Mühle; die eine wird angenommen, die andere wird preisgegeben.»


Zum Auftakt des Gottesdienstes erwähnte der Apostel unser verbindendes Glaubensziel, die Wiederkunft Christi. Dieser Glaube sei uns Gläubigen zur Gewissheit geworden und dieses Ziel möge uns durch nichts verrückt werden, auch nicht durch äussere Umstände. Heute beginne für die beiden betroffenen Gemeinden «Die gemeinsame, neue Zeit».


Es sei die Zeit nun da, gemeinsam zu sähen und gemeinsam an der neuen Gemeinde zu bauen. Schon früh gab es Baustellen von Menschen, wie auch der Turmbau zu Babel. Da traten die Verständigungsprobleme der Menschen auf. Es gab auch den Bau der Arche, ein gemeinsames Bauwerk von wenigen Menschen, mit der Möglichkeit der Errettung.


Was war der Unterschied bei diesen beiden Baustellen? Der Turmbau zu Babel wurde ohne Gott, zur Ehre der Menschen erbaut, die Arche zu Ehren Gottes und mit der Verbindung zu Gott.


Der Apostel wünschte der Gemeinde diese Verbindung und Nähe zu Gott, so dass so gemeinsam etwas zu Ehren Gottes weitergebaut werden kann. Dazu sei es gut, wenn sich jedes der Gemeinde einen Schritt zurücknimmt und mitbaut.


Das Textwort sei ein Bild der Kirche, welches als Gleichnis zu verstehen ist, führte der Apostel aus. Es gebe in allen Gemeinden bei den Glaubensgeschwistern viele verschiedene Situationen. Aber es sei möglich, in jeder Gemeinde selig zu werden, denn der Herr bereitet in jeder Gemeinde seine Braut vor. Nötig dazu sei der Glaube an Gott und die Liebe im Herzen zu haben.


Das Gleichnis aus dem Bibelwort könnte uns Menschen etwas Angst machen. Aber keine Angst, denn Glaube und Liebe wird die Braut Jesu in die ewige Gemeinschaft mit Gott führen.


Bischof Fässler erwähnte, dass dieses Gleichnis eigentlich nachdenklich macht und darin aber der Hinweis von Jesus auf das Beachten oder Nichtbeachten der Bereitung seiner Braut liegt. Eben, die einen haben es beachtet, die andern haben es nicht beachtet und wir dürfen dies heute erkennen.


Nach der Spendung des Sakramentes der Heiligen Versiegelung an zwei Kleinkindern und der Feier des Heiligen Abendmahles, entlastete der Apostel Hirte Daniele Capossele als Vorsteher der Gemeinde Affoltern a. A. und beauftragte Priester Thomas Pfann als Vorsteher der neuen Gemeinde. Zudem wurden die Amtsträger aus Bonstetten in ihrem Amtsauftrag für Affoltern a. A. bestätigt.