Gemeinde-
und Bezirkssuche

Bereit sein, wenn Jesus kommt

19.09.2021

Für Menschen, die Jesus nicht kannten, war er ein Wundertäter und Prediger. Für die Jünger zunächst ein guter Freund und als sie ihm ganz nahe waren, der Sohn Gottes. Uns erscheint er immer grösser, je näher wir ihm kommen, bezieht sich Stammapostel Jean-Luc Schneider zu Beginn des Gottesdienstes in Kápolnásnyék (Ungarn) auf die Botschaft des verklungenen Chorliedes.

 
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Der Stammapostel freut sich sichtlich über die Gottesdienstgemeinschaft, die in Ungarn am Sonntag, 19. September 2021, nahezu wie vor der Pandemie gepflegt werden kann. Er geht auf die von Kriegen, Anfechtungen und Bedrängnissen geprägte Geschichte Ungarns ein. Oft hatten die Menschen Grund zu sagen: "So schlimm war es noch nie, jetzt muss der Herr kommen, es ist unerträglich." Und der Herr ist nicht gekommen. In besseren Zeiten war dieser Wunsch nicht so intensiv. Jesus machte darauf aufmerksam, dass der Zeitpunkt seines Wiederkommens nicht an den Verhältnissen abgelesen werden kann. Wichtig ist nicht wann er kommt, die Hauptsache ist, bereit zu sein, wenn er kommt, so Stammapostel Schneider.


Jesus kommt
Das im Bibelwort aus Matthäus 24, 40 und 41 beschriebene Gleichnis zeigt jeweils zwei Menschen auf dem Feld, in der Mühle und im Bett. Einer wird vom Herrn angenommen, der andere nicht. Das ist auch ein Bildnis für die Gemeinde, die Kirche:



  • Manchmal ist die Gemeinde wie ein Feld. Es muss gesät und das Feld bestellt werden, damit die Pflanze wachsen kann.

  • Anderswo ist die Gemeinde weiter vorangeschritten. Es gab schon eine Ernte, die in der Mühle gemahlen wird.

  • Und wiederum gibt es Gemeinden, in welchen aufgrund des Alters, der Pandemie oder anderer Rahmenbedingungen nichts mehr geschieht – das zeigt das Bild des Bettes.


In all diesen Gemeinden werden die Gläubigen auf das Kommen des Herrn vorbereitet. In jeder Gemeinde kann man selig werden! Weder Aktivitäten, Entwicklungen, Anzahl der Gläubigen noch deren Treue haben Einfluss darauf, wann der Herr kommt.


Treu bleiben
Daher muss man auch bei der Interpretation von Verhältnissen als Strafe oder Prüfung Gottes sehr vorsichtig sein. Wir müssen einsehen, dass das Tun Gottes nicht verstanden werden kann und nicht erklärbar ist. Es geht vielmehr darum, in allen Situationen treu zu bleiben, bereit zu sein und darauf zu vertrauen, dass Treue möglich ist, was immer auch geschieht und kommt.


Bereit sein
Zum einen kommt es auf den festen, wahrhaftigen Glauben, die innere Überzeugung in allen Situationen an. Zum anderen geht es um die wahrhaftige, lebendige Liebe, um die Grundbeziehung zu Gott. Die  Sehnsucht und der Wille, in die ewige Gemeinschaft mit Gott einzugehen und den Nächsten durch uns die Liebe Gottes erfahren zu lassen, sind wichtige Voraussetzungen.