Gemeinde-
und Bezirkssuche

Woche 31 / 2021

10.08.2021

Noch ganz erfüllt und überwältigt vom Erlebten des vergangenen Wochenendes in Moldawien versuche ich die Eindrücke in Worte zu fassen.

Zuerst möchte ich euch von ganzem Herzen danken für die fühl- und erlebbare Gebetskraft, die eine grossartige Unterstützung während meiner Reise war. Der liebe Gott hat eure Gebete erhört und das gute Gelingen, viel Segen und seine Bewahrung gegeben.

 
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Am Mittwochabend durfte ich mit Bischof Fässler die Gemeinde Zumikon besuchen und zusammen mit den Geschwistern Wort- und Abendmahlsgemeinschaft haben. Ein Ensemble erfreute uns mit den Vorträgen und unterstützte das Wort wunderschön. Ein kleiner Junge hat mir in der Folge eine schöne Zeichnung zukommen lassen. Es ist aufstellend und segensreich, wenn Kinder auch am Abend an einem besonderen Fest in der Gemeinde teilnehmen können.


Auftakt zur Reise nach Moldawien war am Donnerstagabend der obligate PCR-Test am Flughafen. Gleich zu Beginn der Reise konnte ich ein besonderes Erlebnis machen. Bei der Gepäckkontrolle war fast nichts los und ich konnte unter drei kontrollierenden Beamten wählen. Wieder einmal bestimmte mich der Zufallsgenerator für eine Kontrolle nach Sprengstoff. Völlig unüblich fragte mich der kontrollierende Angestellte, wohin die Reise gehe. Auf meine Antwort strahlten seine Augen und er sagte: «Meine Frau stammt aus Moldawien». In der Folge wollte er den Grund meiner Reise wissen und im Gespräch konnte ich ihm kurz erzählen, warum gerade Moldawien mein Reiseziel ist. Ein toller Auftakt!


Unspektakulär verlief die weitere Reise und fast auf die Minute genau setzte der Flieger auf der regennassen Landebahn in Chişinău, der Hauptstadt von Moldawien auf, wo der Verwaltungsleiter eine erleichterte Einreise organisiert hatte. So konnte ich ihn und Apostel Cone kurze Zeit später begrüssen. Vor einer Woche waren die Temperaturen bei 43 Grad gewesen, nun herrschten angenehme 22 Grad.


Das Programm ist dicht gedrängt. Es bleibt nur kurz Zeit, um das Hotelzimmer zu beziehen und sich umzuziehen. Dann geht die Reise los Richtung Norden ins zwei Stunden entfernte Recești, wo uns die Geschwister erwartungsvoll begrüssen. Es ist eine typische Landgemeinde, die sich in einem Wohnhaus versammelt. Der Vorsteher, der übrigens am kommenden Sonntag heiraten wird, spielt auch das Keyboard. Heute sind wir das erste Mal in einem grösseren Raum versammelt. Die Gemeinde wächst. Drei Erwachsene und drei Kinder erhalten die Gabe des Heiligen Geistes. Mit Freudentränen in den Augen erleben die Erwachsenen diesen intensiven, einmaligen Moment. Es ist ein Erleben, das die Seele ganz besonders berührt. So mag es wohl auch in den ersten Christengemeinden gewesen sein. Die Geschwister, denen das Haus gehört, haben uns mit viel Liebe noch einen Imbiss zubereitet. Dann geht die Reise zurück nach Chişinău.


Heute Samstag haben wir wieder ein volles Programm. Es beginnt mit einem Gottesdienst für die Kinder, die sich zum Teil schon um 5:00 Uhr auf den Weg gemacht haben. Nach der traditionellen Begrüssung in moldawischer Tracht und mit dem Brot, ertönt ein fröhliches „Bine ați venit, dragă apostol districtual”. Hundertzwanzig Kinder mit einigen ihrer Lehrkräfte haben sich in der Halle versammelt. Die Orgel und eine Violine werden durch Kinder gespielt. Aufmerksam verfolgen die Kinder den Gottesdienst. Es ist eine grossartige Atmosphäre und die Kinder begeistern mich sehr. Anschliessend gibt es ein Programm mit viel Bewegung und Musik, bis das Mittagessen bereit ist. Die Kinder spielen miteinander und freuen sich über das langersehnte Wiedersehen. Am Nachmittag gestalten unsere jungen Musikerinnen und Musiker ein Konzert und es werden moldawische Tänze und Gesänge aufgeführt. Viel zu schnell kommt der Abschied. Hoffentlich sehen wir uns schon bald wieder.


Der Abend ist für einige Gespräche zu organisatorischen Belangen und den Austausch über Glaubensinhalte reserviert.


Die Sonne ist schon früh aufgegangen und begrüsst uns an diesem Sonntagmorgen von einem wolkenlosen Himmel. Noch vor dem Frühstück gönne ich mir einen Spaziergang durch einen naheliegenden Park. Wenn gestern die Kinder angereist waren, sind es heute Morgen die Amtsträger mit ihren Gattinnen. Unsere Kirche in Chişinău ist mit der maximal möglichen Zahl von Gottesdienstteilnehmenden gefüllt. Der liebe Gott hat uns eine besondere Stärkung bereitet. Zusammen erleben wir die Kraft der Gemeinschaft im Gottesdienst und dürfen Sündenvergebung hinnehmen, Heiliges Abendmahl feiern und die besondere Gemeinschaft im Heiligen Abendmahl für die Entschlafenen erleben. Stellvertretend empfangen ein Bezirksevangelist, der kürzlich seine Frau verloren hat und ein Hirte, der einen Sohn in die jenseitige Welt abgeben musste, die Hostie.


Nach einem köstlichen Imbiss mit moldawischen Spezialitäten, zubereitet von der Mutter unseres Verwaltungsleiters und Diakons, gilt es bereits wieder Abschied zu nehmen: «La revedere, drum bun».



Die Rückreise führt mich über Warschau nach Hause.